Beschreibung
Die Stadtgemeinde Bozen investiert weiter in die digitale Inklusion. Der Stadtrat hat nämlich beschlossen, sich an der 3. Ausschreibung des Aufbau- und Resilienzplanes (PNRR) für ein Netzwerk an Einrichtungen zur Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger bei der Nutzung digitaler Dienste teilzunehmen, mit dem Ziel, noch mehr Angebote für die Bürgerinnen und Bürger zu schaffen, um sie bei der Nutzung der Plattformen und der Online-Dienste der öffentlichen Verwaltung zu unterstützen und zu begleiten.
Bereits 2024 hatte sich die Gemeindeverwaltung an der ersten Ausschreibung beteiligt und einen sogenannten „Digi-Point“ eingerichtet, der abwechselnd in den Bürgerzentren von Europa-Neustift, Don Bosco und Gries-Quirein seine Dienste anbietet. Dieser Schalterdienst, der von einer privaten Bildungseinrichtung betreut wird, wurde von der Bevölkerung sehr gut angenommen. Im vergangenen September wurde nämlich die vom Ministerium vorgegebene Mindestnutzerzahl von 800 Personen erreicht. Diese Mindestnutzerzahl ist vorgesehen, um in den Genuss eines Beitrages zu kommen. Der Stadt Bozen wurde daher ein Beitrag von 37.440,00 Euro zugewiesen, die Ausgaben für das Projekt zu Lasten der Gemeindeverwaltung betragen bisher ca. 48.000,00 Euro.
Mit der neuen Ausschreibung bietet sich nun die Möglichkeit, das Beratungsangebot weiter auszubauen. Das Projekt, das den Zeitraum Dezember 2025 – April 2026 umfasst, sieht vor, dass im Meldeamt in der Vintlerstraße ein Beratungsschalter eingerichtet wird. Denn die Nachfrage nach Unterstützung und Begleitung bei der Nutzung der digitalen Dienste ist nach wie vor groß, denn immer öfter müssen die Bürgerinnen und Bürger den digitalen Weg gehen, um ihre Angelegenheiten bei der öffentlichen Verwaltung zu erledigen.
"Der Ausbau der Digi-Point-Schalter ist eine konkrete Investition in mehr digitale Inklusion und aktive Teilhabe”. erklärte der zuständige Stadtrat Claudio Della Ratta. „Indem wir den Bürgerinnen und Bürgern eine qualifizierte Beratung anbieten, helfen wir auch dabei, die Distanz zur öffentlichen Verwaltung zu überwinden. Und diese neue Technologie wird zu einem Instrument, mit dem Ungleichheit überwunden und eine aktive Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger gefördert werden kann“.
Im Haushaltsvoranschlag 2026-2028 wurden bereits die notwendigen Mittel – ca. 30.000,00 Euro pro Jahr - für die Fortsetzung des Projekts verpflichtet.
Info https://www.gemeinde.bozen.bz.it/Dienste/Digital-Hilfsschalter