Die Stadt Bozen gedenkt Giannantonio Manci an seinem 82. Todestag

Gedenkfeier am IV.-November-Platz mit Behördenvertretungen, Familienangehörigen und dem Partisanenverein Anpi. Bürgermeister Corrarati: “Der Mut, die Ehre und die Treue zu den eigenen Idealen sind Vorbild für uns alle.“
Veröffentlichungsdatum:

06.07.2026

Themen

Kategorie

  • Pressemitteilung
© mp - Creative Commons Attribution 4.0 International (CC BY 4.0)

Beschreibung

Heute Vormittag fand am IV.-November-Platz in Bozen eine Gedenkfeier anlässlich des 82. Todestages von Giannantonio Manci statt. Anwesend waren Vertretungen der Zivil- und Militärbehörden, aus der Politik und den Frontkämpfervereinigungen. Neben dem Bürgermeister von Bozen, Claudio Corrarati nahmen Senator Luigi Spagnolli, Regierungskommissarin Maddalena Travaglini, der Kommandant der Alpinitruppen Alberto Vezzoli und der Landesvorsitzende der Partisanenvereinigung ANPI Guido Margheri an der Gedenkfeier teil.

Giannantonio Manci wurde 1901 in Trient geboren und verstarb am 6. Juli 1944 in Bozen. Er war von den Nationalsozialisten verhaftet worden, und um unter der Folter keine Geheimnisse über das geheime Netzwerk des Widerstandes preiszugeben, das in Trient und Bozen operierte, stürzte er sich während eines Verhörs aus einem Fenster des Gebäudes des Armeekorps am IV.-November-Platz. Giannantonio Manci wurde posthum die goldene Medaille für besondere militärische Verdienste verliehen.

Wie jedes Jahr gedachte die Stadt Bozen der Verdienste Mancis mit einer Kranzniederlegung. Der Gedenkfeier wohnte Mancis Tochter Giovanna und weitere Familienangehörige und die Vertreter des ANPI bei.

In seiner Ansprache dankte Bürgermeister Claudio Corrarati der Familie Mancis, insbesondere Giovanna Manci, die auch heuer wieder bei der Gedenkfeier anwesend waren. Der Bürgermeister sagte dann, dass Giannantonio Manci und sein Handeln auch noch heutzutage sehr aktuell seien, vor allem in seinem Wirken als antifaschistischer Unternehmer. Corrarati betonte Mancis großen Mut, an den eigenen Ideen festzuhalten, und seine Solidarität mit Gleichgesinnten. Gerade in Zeiten von großer sozialer und politischer Unsicherheit und internationaler Instabilität erfordere es sehr viel Mut, den eigenen Prinzipien und Wertvorstellungen treu zu bleiben. Das Handeln von Giannantonio Manci solle für uns heute Mahnung sein, Werte wie Freiheit, Demokratie und Frieden zu erhalten und zu verteidigen, sagte Bürgermeister Corrarati abschließend.

Der Vorsitzende der Partisanenvereinigung ANPI Südtirol, Guido Margheri, und der Kommandant der Alpinitruppen, Alberto Vezzoli würdigten in ihrer Ansprache Manci als Menschen, seinen Mut, sein Pflichtbewusstsein und seinen Kampf für die Demokratie. Diese Werte gelte es zu bewahren und an die junge Generation weiterzugeben, so die abschließenden Worte.(mp/mm)

Bilder

Bearbeitet von

A.1 Bürgermeisteramt

Das Büro des Bürgermeisters unterstützt den Bürgermeister in all seinen Belangen.

Weitere Informationen

Letzter Veröffentlichungstag

06.07.2028

Ultimo aggiornamento

Letzte Änderung: 06.07.2026 15:17

Sito web e servizi digitali OpenCity Italia · Zugriff auf Site-Editoren