Beschreibung
Der für Statistik zuständige Stadtrat der Stadt Bozen, Claudio Della Ratta, kommentiert die Daten zur Entwicklung der Verbraucherpreise im April 2026, die einen Anstieg der Inflationsrate gegenüber dem Vorjahr um +3,4% zeigen, was einen deutlichen Anstieg gegenüber den im März verzeichneten +1,9% bedeutet.
„Der im April verzeichnete Inflationsanstieg bestätigt einen erneuten Preisauftrieb, insbesondere im Energie- und Transportsektor, der sich direkt auf die Lebenshaltungskosten der Bozner Haushalte auswirkt“, betont der Stadtrat.
Unter den Ausgabenabteilungen, die im Vergleich zum Vormonat die deutlichsten konjunkturellen Zuwächse verzeichneten, sticht vor allem der Bereich „Wohnen, Wasser, Strom, Gas und andere Brennstoffe“ hervor, der einen Anstieg von +4,2% verzeichnet. Am stärksten wirkten sich die Preissteigerungen bei Heizöl (+22,6%), Gas (+10,6%) und Strom (+5,8%) aus.
Es folgt der Bereich „Verkehr“, der im Vergleich zum März um +2,2% gestiegen ist, vor allem getrieben durch die Preise für internationale Flüge (+11,4%), Dieselkraftstoff (+9,1%) und Inlandsflüge (+7,6%).
Zudem ist ein Anstieg von 0,9% in der Kategorie „Lebensmittel und alkoholfreie Getränke“ zu verzeichnen. Zu den stärksten Preisanstiegen zählen frisches Gemüse, Zitrusfrüchte und frisches Obst.
„Die kontinuierliche Beobachtung der Preisentwicklung ist nach wie vor von entscheidender Bedeutung, um die Auswirkungen der Lebenshaltungskosten auf das Stadtgebiet zu verstehen und die Politik der Stadtverwaltung zur Unterstützung der Bürger/-innen auszurichten“, schließt der Stadtrat. „Besonders besorgniserregend ist das rasante Wachstum im letzten Monat, das an die Inflationsdynamik der Jahre 2021–2022 erinnert, als zweistellige Werte erreicht wurden. Es ist daher notwendig, die Preisentwicklung weiterhin aufmerksam zu beobachten, insbesondere im Energie- und im Bereich der lebensnotwendigen Güter.“