CallBus – ein neues Mobilitätsangebot für die Abend- und Nachtstunden in Bozen

Der On-Demand-Rufbus verkehrt - probeweise für ein Jahr - jeden Tag zwischen 20.30 und 1.30 Uhr. Die Vormerkung der Fahrt erfolgt über eine App. Es werden alle Bushaltestellen im Stadtgebiet bedient. Die Fahrt kostet ab 2,00 Euro. Die Gemeindeverwaltung und das Land arbeiten bei diesem neuen Mobilitätsprojekt eng zusammen.
Veröffentlichungsdatum:

21.10.2026

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Beschreibung

Bozen erweitert sein Mobilitätsangebot in den Abend- und Nachtstunden und führt den CallBus ein. Der CallBus ist ein „On-Demand-Rufbus“, der alle Haltestellen der Stadtbuslinien in Bozen anfährt. Der Bürgermeister von Bozen Claudio Corrarati, Mobilitätsstadträtin Johanna Ramoser, der Landeshauptmannstellvertreter und Landesrat für Mobilität Daniel Alfreider und Vertretungen der STA – Südtiroler Transportstrukturen AG und des NOI Techpark haben den neuen Dienst heute im Bozner Rathaus vorgestellt.

Das Projekt, das 2025 gestartet ist, ist eine Zusammenarbeit zwischen der Stadt Bozen und dem Land Südtirol. Der CallBus ist ein Mobilitätsangebot, das flexibel und auf Abruf genutzt werden kann. Der Dienst wird in den Abend- und Nachtstunden angeboten. Er wird über eine Plattform abgewickelt, die die STA implementiert und die Gesellschaften Almaviva und Autoroute entwickelt haben. CallBus ist auch die erste Zusammenarbeit zwischen der Stadtgemeinde Bozen und dem NOI TEchpark.

“CallBus ist ein neues Angebot in Bozen, das entwickelt wurde, damit die Personen in den Abend- und Nachtstunden sicher von A nach B kommen.“ erklärte Bürgermeister Claudio Corrarati. “CallBus ist für all jene gedacht, die abends unterwegs sind oder spät von der Arbeit nach Hause kommen, und für die Heimfahrt ein öffentliches Verkehrsmittel nutzen möchten. Mit dem CallBus vergrößert sich das Transportangebot, und CallBus ist sicher und nachhaltig. Der CallBus ist auch ein wichtiger Bestandteil der Nachtökonomie, denn wenn wir uns wünschen, dass Bozen auch abends und in der Nacht lebendig ist, dann müssen wir ein Transportangebot schaffen, das den Erfordernissen der Menschen, die arbeiten oder ausgehen oder nachts unterwegs sind, entgegenkommt.“

Mobilitätsstadträtin Johanna Ramoser betonte, dass der Rufbus ein zusätzliches Angebot zum bestehenden ist. „Wir freuen uns, dass der CallBus nun seinen Dienst aufnimmt. Er ist ein zusätzliches Angebot für die Bevölkerung und für Gäste, und er fährt zu Uhrzeiten, an denen die Stadtbusse nicht mehr unterwegs sind. Dass der CallBus bis 1.30 Uhr in der Nacht unterwegs ist, hängt damit zusammen, dass um diese Uhrzeit auch die letzten Lokale in der Stadt schließen und die Menschen sich auf den Heimweg machen.“

„Mit dem CallBus erhält auch Bozen ein innovatives und flexibles Mobilitätsangebot, das auf die Wünsche der Personen, die abends und nachts unterwegs sind, zugeschnitten ist.“ sagte der Landeshauptmannstellvertreter und Landesrat für Mobilität Daniel Alfreider. „Der Rufbus ist ein zusätzliches Angebot zu den Stadtbussen. Seine Fahrten werden je nach Nachfrage organisiert. Nun läuft die Probephase, in der wir sehen werden, wie das Angebot

angenommen wird und welche Verbesserungen noch notwendig sind. Wir laden daher alle ein, das neue Mobilitätsangebot auszuprobieren, denn je mehr öffentliche Verkehrsmittel genutzt werden, desto besser gelingt es uns, die Dienste zu verbessern und an die Wünsche der Fahrgäste anzupassen.“

Wie funktioniert der CallBus ? CallBus ist ein „On-Demand-Rufbus“. Er fährt keine fixe Strecke und nicht nach einem Fahrplan, sondern die Fahrten werden aufgrund der Nachfrage, d.h. der Vormerkungen, organisiert. Der CallBus verkehrt jeden Tag zwischen 20.30 und 1.30 Uhr im Gemeindegebiet von Bozen, mit Ausnahme von Kohlern. Die Fahrt mit dem CallBus muss vorgemerkt werden. Die Vormerkung erfolgt über die App CallBus Südtirol | Alto Adige, die auf jedem Handy (Andriod und iOS) heruntergeladen und installiert werden kann. Eine Fahrt von 20 Minuten kann frühestens 24 Stunden vor der Abfahrt vorgemerkt werden. Der Rufbus fährt von der Haltestelle des gewählten Startpunktes bis zur Zielhaltestelle. Die Vormerkungen verwaltet der Dienstanbieter, die Gesellschaft Dibiasi Bus. Das System kombiniert die vorgemerkten Fahrten, um die Strecke optimal zu bedienen und die Busse effizient einzusetzen. Vorerst sind drei Rufbusse im Einsatz (vorzugsweise Elektrobusse). Sie verfügen über neun Sitzplätze. Zwei Busse sind ständig im Einsatz, der dritte Bus wird bei Bedarf hinzugenommen. Für diejenigen, die einen Südtirolmobil Pass oder einen Südtirol Guest Pass besitzen, kostet eine Fahrt 2,00 Euro, die anderen Fahrgäste zahlen 3,00 Euro pro Fahrt. Die Bezahlung erfolgt direkt über die App, mit Kreditkarte oder über Google Pay oder Apple Pay.

Ein zusätzliches Mobilitätsangebot für die Abend- und Nachtstunden

Bis zum 30. September 2027 läuft die Probephase. Dann werden die Ergebnisse ausgewertet, um den Dienst optimieren zu können. CallBus ersetzt nicht die Stadtbuslinien, sondern er ist ein zusätzliches Angebot in den Abend- und Nachtstunden.

Kosten des Projekts Callbus BZ: 300.000,00 Euro, 50% übernimmt das Land Südtirol.(mp/mm)

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Bearbeitet von

5.2 Amt für Mobilität

Verkehrsanalysen, Verkehrsplanung, Ampelregelung, Nachhaltige Mobilität, öffentliche Beleuchtung, COSAP bei Bauarbeiten

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Letzter Veröffentlichungstag

21.10.2028

Ultimo aggiornamento

Letzte Änderung: 21.10.2026 17:09

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