Beschreibung
Mitte Juli werden die Arbeiten für den Abriss der ehemaligen Pascoli-Schule beginnen, an deren Stelle das neue Bibliothekenzentrum entstehen wird. Die Gemeindeverwaltung Bozen und das Land Südtirol haben einen gemeinsamen Arbeitsplan erstellt, um die Sicherheit auf der Baustelle und in den angrenzenden Bereichen und ein entsprechendes Verkehrskonzept zu gewährleisten. Zudem soll die Bevölkerung ausführlich über die einzelnen Baufortschritte informiert werden.
Diese Entscheidungen sind bei dem gestrigen Treffen gefallen, das im Bozner Rathaus stattgefunden hat. Am Treffen teilgenommen haben Bozens Bürgermeister Claudio Corrarati, Mobilitätsstadträtin Johanna Ramoser, der Landesrat für öffentliche Arbeiten Christian Bianchi, Hptm. Roberto Tinaglia von der Stadtpolizei Bozen und die Techniker der Gemeinde- und Landesverwaltung, Ing. Moroder und Ing. Springhetti.
Vor allem die Sicherheit und die Regelung des Verkehrs rund um das Baustellengelände standen im Vordergrund. So müssen die Umleitungen und Änderungen mittels neuer Bodenmarkierung und mit zusätzlichen Verkehrsschildern ausgewiesen werden. Vor allem beim Rad- und Fußweg in der Longon- bzw. Freiheitsstraße werden neue Verkehrsschilder montiert, die auch beleuchtet sein werden.
„Das neue Bibliothekenzentrum ist eine Einrichtung, die für Bozen sehr wichtig ist. Die Gemeinde- und die Landesverwaltung arbeiten daher eng zusammen, damit die Arbeiten sicher und zügig vorangehen und die Belastungen für die Anrainer so gering als möglich bleiben. Es ist unser Ziel, die Bevölkerung in regelmäßigen Abständen über den Baufortschritt zu informieren.“ sagte Bürgermeister Claudio Corrarati.
„Bei einem Bauvorhaben von dieser Größenordnung, wie es die Baustelle für das neue Bibliothekenzentrum ist, ist eine detaillierte Planung im Vorfeld unerlässlich. Alle am Bau Beteiligten müssen in einem konstanten Austausch stehen. Wir möchten vermeiden, dass größere Probleme auftreten. Daher wird jeder Baufortschritt gemeinsam geplant, um die Unannehmlichkeiten für die Bevölkerung und die Wirtschaftstreibenden so gering als möglich zu halten.“ erklärte Landesrat Christian Bianchi.
„Die Verkehrssicherheit hat absolute Priorität. Es wird neue Bodenmarkierungen geben, und besondere Sicherheitsmaßnahmen sind für den Fuß- und Radweg zwischen der Longon- und der Freiheitsstraße geplant. Das ist nämlich ein besonders kritischer Punkt, denn er liegt sehr nahe bei der Großbaustelle.“ sagte Mobilitätsstadträtin Johanna Ramoser.
Bei dem Treffen wurde auch über den Samstagmarkt gesprochen. Es wurde bestätigt, dass es vorerst keine Änderungen für die Standbetreiber gibt, denn der Bauzaun wird am Freitagabend so positioniert, sodass die Händler ihre Verkaufsstände wie gewohnt aufstellen können.
Es wird zwar auch samstags und sonntags auf der Baustelle gearbeitet, aber an diesen zwei Tagen werden keine Schwerfahrzeuge auf die Baustelle fahren. Die Arbeiten finden ausschließlich im Innenbereich der Baustelle statt, wo keine LKWs nötig sind.
Die Gemeinde- und die Landesverwaltung werden die Arbeiten gemeinsam überwachen und den Baufortschritt gemeinsam begleiten. In den kommenden Wochen wird die Bevölkerung über die nächsten Bauphasen, die geplanten Verkehrsänderungen und die anderen Maßnahmen informiert, die notwendig sind, damit die Sicherheit der Anrainer gewährleistet ist und die im Umfeld der Baustelle angesiedelten Unternehmen ohne Einschränkungen tätig sein können.
Es sei das gemeinsame Ziel, das für die Stadt Bozen strategisch wichtige Bauvorhaben mit der größtmöglichen Transparenz und Information der Bevölkerung voranzutreiben, hieß es zum Abschluss des Treffens.