Beschreibung
Auch in diesem Jahr hat das Jugendressort der Stadt Bozen das Religion Today Film Festival unterstützt und gefördert. Das internationale Filmfestival widmet sich der Begegnung und dem Austausch zwischen Religionen, Völkern und Kulturen.
Die 29. Ausgabe des von der Vereinigung „BiancoNero“ aus Trient organisierten Festivals fand im September in Trient und Bozen statt und stand unter dem Motto „Kleider machen Leute?“. Im Mittelpunkt stand dabei das Verhältnis zwischen Ethik, Aussehen und Mode.
In Bozen wurde das Festival im Gymnasium für Humanwissenschaften, Kunst und Musik „Giovanni Pascoli“ ausgetragen. Eine Jury aus Schülerinnen und Schülern des Pascoli-Gymnasiums bewertete eine Auswahl von Kurzfilmen, die vom künstlerischen Leiter des Festivals, Andrea Morghen, vorgestellt worden waren.
Den Preis „Film for our future – Stadt Bozen“ erhielt der Film „Today by Homa“ des iranischen Regisseurs Matin Far.
Die Bozner Ausgabe des Festivals bildete zugleich den Abschluss eines vom Jugendressort der Stadt Bozen geförderten und von der Vereinigung BiancoNero in Zusammenarbeit mit dem Pascoli-Gymnasium durchgeführten Bildungsprojekts. Von März bis Mai hatte eine Klasse des Fachbereichs Grafik das offizielle Festivalplakat gestaltet und an einem Workshop zur Filmkritik teilgenommen. Dabei konnten die Schülerinnen und Schüler neue Formen der Auseinandersetzung mit der Filmsprache sowie deren Interpretation und Analyse kennenlernen.
Das Festivalprogramm in Bozen fand heute, Mittwoch, 24. September, in der Aula Magna des Pascoli-Gymnasiums seinen Abschluss. Auf dem Programm standen die Vorführung des Siegerfilms „Today by Homa“ sowie die Verleihung des Preises. Anwesend waren unter anderem der Stadtrat für Jugendpolitik Claudio Della Ratta und internationale Gäste.
„Das Religion Today Film Festival bietet unseren Jugendlichen eine einzigartige Gelegenheit, sich mit unterschiedlichen Geschichten, Kulturen und Sichtweisen auseinanderzusetzen und ihren Blick auf die Welt zu erweitern. Das diesjährige Thema ‚Kleider machen Leute?‘ und der rote Faden rund um das Verhältnis zwischen Ethik, Aussehen und Mode haben eine wichtige Gelegenheit geboten, darüber nachzudenken, wie das, was wir tragen, unsere Identität, unsere Werte und unsere Beziehung zu anderen zum Ausdruck bringt. Das Projekt mit dem Pascoli-Gymnasium zeigt einmal mehr, dass Film ein wirkungsvolles Instrument für Bildung und persönliche Entwicklung sein kann und Kreativität, kritisches Denken und Bewusstsein fördert“, betonte Stadtrat für Jugendpolitik Claudio Della Ratta.