Beschreibung
Mit dem Projekt „Einblick in den Beirat: Die Mitgliedsorganisationen kennenlernen“ ist eine neue Initiative gestartet, die vom Vorsitzenden des Gemeindebeirats für Menschen mit Behinderungen und Gemeinderatsreferenten Claudio Palmulli gemeinsam mit der Stadträtin für Sozialpolitik Patrizia Brillo ins Leben gerufen wurde. Ziel des Projekts ist es, den Dialog zwischen dem Beirat und den darin vertretenen Organisationen zu stärken, ihre Arbeit sichtbar zu machen und das gegenseitige Kennenlernen zu fördern.
Der erste Termin fand unter Beteiligung von Lebenshilfe, dem Zentrum für den Schutz der Patientenrechte und der Dachverband für Soziales und Gesundheit statt. Die Organisationen stellten ihre Tätigkeiten, ihre Dienstleistungen sowie die täglichen Herausforderungen vor, denen sie sich zum Wohl von Menschen mit Behinderungen und deren Familien stellen.
Das Treffen bot einen wichtigen Austausch zwischen den Institutionen und den Organisationen des Dritten Sektors. Durch die Vorstellung der unterschiedlichen Vereinsrealitäten konnten die vorhandenen Angebote und Kompetenzen im Stadtgebiet näher kennengelernt sowie deren Projekte und ihr Beitrag zu einer inklusiveren Gesellschaft sichtbar gemacht werden.
Die Initiative versteht sich nicht nur als Gelegenheit zum Zuhören, sondern auch als Instrument zur Förderung von Vernetzung und Zusammenarbeit zwischen den im Beirat vertretenen Organisationen. Der Austausch von Erfahrungen, Bedürfnissen und bewährten Praktiken kann dazu beitragen, neue Synergien und gemeinsame Wege zum Nutzen von Menschen mit Behinderungen zu entwickeln.
In den kommenden Monaten werden die Treffen fortgesetzt und schrittweise alle im Gemeindebeirat vertretenen Organisationen einbezogen. Parallel dazu werden Workshops organisiert, die sich an Betroffene, Angehörige, Freiwillige und Fachkräfte richten. Ziel ist es, Anregungen, Vorschläge und Erfahrungen direkt von den Betroffenen zu sammeln.
Die Ergebnisse der Treffen und Workshops werden in einen Abschlussbericht einfließen, der dem Stadtrat vorgelegt wird. Ziel ist es, die gesammelten Erkenntnisse in konkrete Handlungsempfehlungen und Vorschläge zu übersetzen, die zur Weiterentwicklung der zukünftigen Sozialpolitik der Stadt beitragen können.
Wie der Vorsitzende des Beirats und die Stadträtin für Sozialpolitik betonen, liegt der besondere Wert der Initiative in der Möglichkeit, einen dauerhaften Dialog zwischen Institutionen, Organisationen und Bürgerinnen und Bürgern aufzubauen, damit die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen gehört und in konkrete Maßnahmen umgesetzt werden können.
Ein Projekt, das Partizipation, Zusammenarbeit und die Wertschätzung der im Stadtgebiet vorhandenen Kompetenzen in den Mittelpunkt stellt – für ein immer inklusiveres Bozen.