Beschreibung
Nach drei Jahren Tätigkeit geht das Projekt „Konsum und seine Grenzen“ in seine letzte Phase: Mit „Konsum und seine Grenzen on the road“ bringen Expertinnen und Experten das Thema direkt an die öffentlichen Orte, an denen sich Familien normalerweise treffen.
Das 2023 gestartete Projekt fördert einen breiten Konsumbegriff: Es geht nicht nur um den Konsum von Substanzen, sondern um alles, was Wissen, Aufmerksamkeit und einen bewussten Umgang mit den eigenen Grenzen erfordert – etwa Technologie, soziale Medien, Zeit, Beziehungen und Gegenstände.
Ziel des Projekts ist es, das Bewusstsein und die Verantwortung von Erwachsenen gegenüber der jungen Generation zu stärken und gleichzeitig das Netzwerk zwischen den verschiedenen Akteur aus Prävention, Bildung und Sozialbereich auszubauen.
Die Hauptakteure des Projekts sind Fachleute der Einheit für Gebiet und Gemeinschaft des BSB, des Amtes für Jugend der Gemeinde Bozen, des D.f.A., Bahngleis7-Caritas, Forum Prävention, Exit-La Strada – der Weg, Hands-Young, Volontarius, Amt für soziale Arbeits- und Wohninklusione und der Sozialsprengel.
In den vergangenen drei Jahren wurden verschiedene Aktivitäten für Fachleute, Erwachsene, Eltern und Schüler der Oberschulen durchgeführt. Nun verlassen die ExpertInnen mit der Initiative on the road die institutionellen Räume und gehen direkt auf Familien und BürgerInnen zu, um an öffentlichen Orten der Stadt den Dialog über ein häufig unterschätztes Thema zu fördern.
„Prävention funktioniert, wenn es gelingt, Netzwerke zu knüpfen und mit den Menschen dort ins Gespräch zu kommen, wo sie ihren Alltag verbringen“, betont die Stadträtin für Sozialpolitik, Patrizia Brillo. „Der Wert dieses Projekts liegt gerade in der Zusammenarbeit zwischen Dienststellen, Fachkräften und lokalen Einrichtungen, die ihre Kompetenzen und Erfahrungen bündeln, um Jugendliche zu begleiten und Erwachsene in ihrer Erziehungsrolle zu unterstützen“.
Die Termine finden an vier Dienstagen im September jeweils von 16.00 bis 18.00 Uhr statt:
· 08. September – Talferwiesen, Bereich Kinderspielplatz
· 15. September – Casanova, A.-Pichler-Platz
· 22. September – Rosenbach-Park
· 29. September – Waltherpark, Bereich Kinderspielplatz
Bei den einzelnen Terminen werden verschiedene Aktivitäten sowie Gesprächsmöglichkeiten angeboten. Sie sollen dazu anregen, sich mit dem Thema Konsum auseinanderzusetzen und gleichzeitig die Erfahrungen und Wahrnehmungen der BürgerInnen aufzunehmen.
Ein besonderes Angebot richtet sich an Eltern: sie haben die Möglichkeit, ein individuelles Orientierungsgespräch mit Fachleuten des Netzwerks in einem geschützten Raum zu führen, Fragen zu stellen, Unsicherheiten anzusprechen und Informationen sowie Unterstützung im Umgang mit ihren Kindern zu erhalten.
„Die Grenze des Konsums on the road“ möchte Prävention dadurch nahbar, zugänglich und an den Fragen der Menschen orientiert gestalten und den Austausch zwischen Familien, Fachleuten und dem lokalen Umfeld stärken.
Mit dieser letzten Aktivität schließt das Projekt „Konsum und seine Grenzen“ einen Weg ab, bei dem die Zusammenarbeit zwischen Diensten, Schule, Familien und dem lokalen Umfeld im Mittelpunkt stand mit der festen Überzeugung, dass die Begleitung junger Menschen eine gemeinsame Verantwortung ist.
Vier Nachmittage zum Begegnen, Zuhören und Austauschen über Grenzen und bewussten Konsum.