Beschreibung
Heute Vormittag wurde im Konferenzsaal des Alten Rathauses die Seminarreihe „Die Wege der Liebe 2026“ vorgestellt. Die Initiative wird vom Sozialressort der Stadt unter der Leitung von Sozialstadträtin Patrizia Brillo unterstützt und vom Sozialverein „Übergang – Passaggi“ organisiert.
Die Seminarreihe richtet sich an Paare, die ihre Beziehung bewusst pflegen und stärken möchten. Ziel ist es, den Teilnehmenden Raum zu geben, um innezuhalten, einander zuzuhören und sich auf neue Wege des Miteinanders einzulassen. Im Mittelpunkt steht dabei die Fähigkeit zum Dialog und ein konstruktiver Umgang mit Veränderungen, die jede Beziehung im Laufe der Zeit prägen.
Die Initiative wurde erstmals im Jahr 2021 durchgeführt. Seitdem haben bereits mehr als 65 Paare die Seminare besucht. In diesem Jahr werden drei unterschiedliche, aufeinander abgestimmte Seminare angeboten. Sie sollen dazu beitragen, die Achtsamkeit, den Dialog und die Wertschätzung in der Beziehung zu stärken, noch bevor größere Konflikte oder Krisen entstehen, und die Paare dabei unterstützen, schwierige Lebensphasen gemeinsam zu bewältigen und daran zu wachsen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf neuen Formen des Austausches und der Kommunikation.
Vorgestellt wurde die Initiative heute von den Organisatoren und von Bozens Sozialstadträtin Patrizia Brillo: „Wer in seine Beziehung investiert“, so die Stadträtin, „investiert auch in Familie und Freunde und in den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Deshalb ist es mir ein besonderes Anliegen, Initiativen wie ‚Die Wege der Liebe‘ zu unterstützen, die Paare dabei begleiten, die Veränderungen und Herausforderungen, die das Leben bereithält, gemeinsam zu meistern, achtsam und mit gegenseitiger Wertschätzung. In diesem Sinne deckt sich diese Initiative mit den Zielen des städtische Sozialressorts: eine bessere Lebensqualität für Einzelpersonen und Familien schaffen, Beziehungen stärken und mehr Raum für Dialog, aktives Zuhören und Prävention bereitstellen. In Beziehungen zu investieren heißt, sich immer wieder neu aufeinander einzulassen und rechtzeitig aktiv zu werden, bevor aus einer schwierigen Situation ein ernster Konflikt wird. Stabile Beziehungen wirken sich positiv auf die Familie und auf das gesamte soziale Umfeld aus. Unser Anliegen als Sozialressort muss es daher auch weiterhin sein, die Menschen und ihr Beziehungsumfeld in den Mittelpunkt zu stellen und sie dabei zu unterstützen, Bindungen zu pflegen und wertzuschätzen.“
Die Initiative „Die Wege der Liebe“ versteht sich als ein multidisziplinäres Projekt, das verschiedene Fachbereiche und Fachkräfte bündelt und das bestehende Unterstützungsangebot ergänzt. Die Initiative verfolgt einen präventiven Ansatz. Im Zentrum steht dabei die Stärkung der Partnerschaft.
Die Seminare befassen sich unter anderem mit den verschiedenen Formen der verbalen und nonverbalen Kommunikation, aber auch mit der Paarbeziehung als Kraftfeld der Familie und der Gesellschaft. Darüber hinaus können Interessierte an moderierten Gesprächsrunden zwischen Paaren oder an einem dreitägigen Intensiv-Workshop in Nobels bei Jenesien teilnehmen, wo die Paare in einer abgeschiedenen Umgebung die Möglichkeit erhalten, sich fernab des Alltags bewusst Zeit für ihre Beziehung zu nehmen.
Weitere Infos:
Übergang–Passaggi: info@uebergang-passaggi.it