Nachtökonomie 

Bozen startet mit dem "Plan für das Nachtleben"
Veröffentlichungsdatum:

23.02.2026

Hauptteil

Ab 10. März 2026
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Es gibt eine „Zeit“ der Stadt, die nur als nebensächlich, als Unterbrechung oder als potenzielles Konfliktfeld betrachtet wird: die Nacht. Doch gerade in den Stunden nach Sonnenuntergang spielt sich ein wachsender Teil des wirtschaftlichen, kulturellen und identitätsstiftenden Lebens der heutigen Stadtzentren ab. 

Die Nacht ist ein komplexes Ökosystem, bevölkert von Arbeitnehmer/-innen, Kulturschaffenden, Einwohner/-innen, jungen Kreativen, öffentlichen Dienstleistern und Unternehmen, die die Stadt beleben, wenn die meisten Menschen schlafen. 
        
Bozen schlägt ein neues Kapitel in seiner Stadtplanung auf und startet einen Prozess, der sich der „Nachtökonomie“ widmet, einem Bereich, der auf europäischer und internationaler Ebene stark expandiert.

Ein strategischer Plan, um die Stadt nach Einbruch der Dunkelheit neu zu denken

Der Plan für die Nachtökonomie sieht Analysen, Dialog und Planung mit einer mittel- bis langfristigen Vision vor. 

Wenn der Tag das offizielle Gesicht der Stadt ist, dann ist die Nacht ihr Charakter. Das Ziel ist klar: Die Nacht soll als eine Zeit voller Möglichkeiten und nicht nur als potenzieller Konfliktbereich anerkannt werden. Zu verstehen, wie die Stadt bei Nacht funktioniert, welche Energien sie in Bewegung setzt, wer sie „bewohnt” und welche Bedürfnisse sie ausdrückt, bedeutet, das Nachtleben der Stadt zu steuern. 
          
Unterstützt wird dieser Weg auch durch die wissenschaftliche Zusammenarbeit mit der Freien Universität Bozen, die es ermöglichen wird, akademische und institutionelle Kompetenzen in einem multidisziplinären Ansatz zu verbinden.        

Die geplanten Maßnahmen: von den Daten zur gemeinsamen Planung

Zu den geplanten operativen Aktivitäten gehören:

  • Die Erfassung von Daten zu Akteuren, Wirtschaftszweigen und nächtlichen Praktiken
  • Die Schaffung einer partizipativen Governance, die in der Lage ist, die verschiedenen beteiligten Akteure dauerhaft zu koordinieren
  • Das kontinuierliche Zuhören der Stakeholder, um aufkommende Bedürfnisse und kritische Punkte zu erkennen
  • Die gemeinsame Planung von Visionen und Zukunftsszenarien, um konkrete und nachhaltige Strategien zu definieren

Die Stadt Bozen hat in Zusammenarbeit mit der Freien Universität Bozen thematische Arbeitsgruppen ins Leben gerufen. Weitere Informationen erhalten Sie unter: dg.usi-bs@gemeinde.bozen.it

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Veröffentlichungsdatum

23.02.2026

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