Hauptteil
| Renato Romeo Trevisan Arbeiter der Lancia-Niederlassung in Bozen Padova 17.06.1915 – Gusen 29.03.1945 |
Renato Romeo Trevisan wurde am 17. Juni 1915 in Padova geboren. Er zog mit Ehefrau und Sohn nach Bozen, wo die Familie im Stadtviertel „Rione Dux“ später als „Semirurali-Viertel“ bekannt, wohnte. Er arbeitete als Mechaniker für die Firma Lancia in der Industriezone. Nachdem die deutsche Besatzung der Operationszone Alpenvorland mit Hauptstadt Bozen im September 1943 in Kraft getreten war, schloss sich Trevisan dem städtischen Befreiungskomitee unter der Leitung von Manlio Longon. Er fungierte als Gruppenverantwortlicher in der Firma, wo er als “Trevi” bekannt war. Er wurde am 19. Dezember 1944 in der Stadt verhaftet. Nach Verhören und Mißhandlungen wurde er am Tag danach in den Zellenblock des Pol. Durchgangslagers in Bozen verschleppt. Auf Viehwaggonen fuhr dann der Transport vom 1. Februar 1945 von Bozen mit Endstation Mauthausen ab. Im KZ Mauthausen erhielt er eine neue Matrikelnummer: 126.466. Nach der Quarantäne wurde er am 16. Februar ins Außenlager Gusen 1 deportiert, wo er am 29. März 1945 starb.
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Die "Sieben von Gusen"