Hauptteil
| Tullia Socin, „Lesende Frau“, Öl auf Leinwand, 1932. Courtesy Stiftung Socin | |
| Tullia Socin (Bozen 1907–1995) war Schülerin von Virgilio Guidi und bildete sich in Paris aus. Ihr malerischer Ansatz ging von Landschafts- und Porträtthemen des 20. Jahrhunderts aus und durchlief auch neokubistische und informelle Formen. Ihre Karriere verlief in einem komplexen Kontext: Als Frau war sie mit den Schwierigkeiten ihrer Zeit, aber auch mit der Kulturpolitik des Faschismus konfrontiert. | |
| Enrico Carmassi, „Schamhafte Eva”, Geglätteter Gips, 1936. Aufnahme Fanni Fazekas. Courtesy Stiftung Socin. | |
| Enrico Carmassi (La Spezia 1897 – Turin 1975) war eine vielseitige Figur in der italienischen Kunstszene: Bildhauer, Grafiker, Keramiker und Kunstkritiker. Er nahm an bedeutenden Ausstellungen teil (Biennale Venedig und Quadriennale Rom). Sein Werk greift vielfältige Einflüsse auf, vom Futurismus über den monumentalen Neoklassizismus bis hin zur experimentellen Kunst des Informel, wobei der menschliche Körper stets im Mittelpunkt steht. | |
| Die Stiftung Socin wurde 2010 in Bozen von Maria Pia Socin (Bozen 1923–2009), einer vielseitigen Persönlichkeit aus Politik und Kultur, gegründet. Als Schwester der Malerin und Schwägerin des Bildhauers widmete sie sich der Pflege des Erbes der beiden Künstler und bewahrte eine umfangreiche Sammlung ihrer Werke. Seit 2011 verfügt die Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Stadtmuseum Bozen über einen eigenen Ausstellungsraum. | |
Roberto Mangogna
Präsident der Stiftung Socin
www.fondazionesocin.it
>> Room 3 – Socin Foundation. Works by Tullia Socin and Enrico Carmassi