Hauptteil
Die Jugendpolitik muss Synergien zwischen Institutionen, Vereinen, Schulen, Jugendzentren und Unternehmen schaffen. Dieser kooperative Ansatz kann verschiedene Vorteile mit sich bringen, wie zum Beispiel:
- Austausch von Ressourcen und Wissen zwischen den verschiedenen Jugendorganisationen, wodurch die Wirkung der von den einzelnen Akteuren angebotenen Aktivitäten – die ihre Kompetenzen zur Verfügung stellen – verstärkt und gleichzeitig die Qualität der Dienstleistungen verbessert wird.
- Entwicklung gemeinsamer Projekte und Vernetzung von Dienstleistungen, die auf spezifische Bedürfnisse zugeschnitten sind, wie beispielsweise Berufsberatung, psychologische Betreuung, Gesundheitsförderung, berufliche Bildung und Bildungsförderung.
- Verbesserung des Zugangs zu den bestehenden Angeboten durch die Erleichterung des Zugangs zu Praktika, Ausbildungsplätzen, Freiwilligenprogrammen, Stipendien und kulturellen Aktivitäten.
- Unterstützung der öffentlichen politischen Maßnahmen durch direktes Feedback an die Verwaltungen zu relevanten Themen. Dies trägt dazu bei, besser geeignete politische Maßnahmen zu entwickeln, die konkrete Chancen für Wachstum, Teilhabe und gesellschaftliche Inklusion gewährleisten.
Ziele
- Aufbau und Koordinierung eines Netzwerks der Jugendzentren, das die verschiedenen Einrichtungen miteinander vernetzt und die Kommunikation und Zusammenarbeit mit lokalen Vereinen, Schulen, Sozialdiensten, lokalen Unternehmen erleichtert, um die Bedürfnisse der Jugendlichen zu ermitteln.
- Förderung der Rolle der Jugendzentren im Wachstumsprozess der jungen Generationen, wobei auch die Anerkennung ihrer erzieherischen Funktion verstärkt werden soll.
- Fortbildung und Unterstützung für das pädagogische Personal durch die Förderung der Teilnahme von JugendbetreuerInnen an Fortbildungen zu Themen, die für die Welt der Jugendlichen von Bedeutung sind.