Hauptteil
Die Stadtgalerie nimmt einen Teil des Erd- und Kellergeschosses des ehemaligen Dominikanerklosters ein und bildet ein Ensemble mit der Dominikanerkirche (noch heute als Kultusgebäude genutzt) und dem Kreuzgang. Im ersten Stock und im Ostflügel hat das Konservatorium “C. Monteverdi” seinen Sitz.
Der Ursprung des Gebäudes geht auf Ende des 13. Jahrhunderts zurück. Es wurde aber mehrmals abgeändert. Das Kloster wurde 1785 unter Kaiser Joseph II. aufgehoben, später teilweise zerstört und im Laufe des 19. Jahrhunderts zur Kaserne des österreichischen Militärs umgebaut.
Die Stadtgalerie wurde 1998 renoviert. Der derzeitige Eingangsraum diente früher während der Sommermonate als Refektorium der Klostergemeinschaft, wovon die heute noch erhaltenen Freskofragmente zeugen, die von wahrscheinlich aus Verona stammenden Künstlern um 1310-1320 geschaffen wurden.
Im Untergeschoss, zu dem man über die bei den Renovierungsarbeiten wiederhergestellte Treppe gelangt, befindet sich der Kellerraum, der aus der ersten Bauphase des Klosters stammt und über die Jahrhunderte vor allem der Vorratshaltung von Wein diente.