Fresken

Stadtmuseum Bozen
Veröffentlichungsdatum:

06.06.2023

Hauptteil

Simone da Tesido, Trinità, Dreifaltigkeit, Verhör und Marter des Hl. Sebastian
Losgelöstes Fresko, 1503, aus der ehemaligen Mauritius-Kirche in Innichen stammend

Ein Großteil der abgenommenen Fresken stammt aus dem Mittelalter (13.-14. Jh.), es gibt aber auch eine Gruppe von Wandmalereien aus dem 18.-19. Jh. Sie kamen ins Museum, weil das Gebäude, aus dem sie stammen, abgerissen wurde um einem Neubau zu weichen oder weil es durch die Bombardierungen des Zweiten Weltkrieges, die insgesamt dem künstlerischen Kulturgut der Stadt schweren Schaden zufügten, zerstört wurde. Letzteres war bei den 7 Wandmalereien der Fall, die von Giuseppe Craffonara und von Joseph Arnold zwischen 1832 und 1836 im monumentalen Friedhof von Bozen ausgeführt wurden, und die aus Gründen der Sicherheit 1943 abgenommen wurden, bevor der Ort endgültig verwüstet werden sollte.

Lokaler Freskomaler, Hl. Georg mit Drachen, Blockweise abgebautes Fresko, Beginn 15. Jh.

Die Sammlung ist auch in Bezug auf die Restaurierungstechniken von Interesse. Denn einige Freskomalereien sind im Block abgebaut, d.h. in kleinen Stücken mit Teilen der tragenden Mauer; andere sind flächig mitsamt den obersten, bildtragenden Feinverputz losgelöst, während bei einigen nur die reine Farbschicht abgezogen ist.

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Veröffentlichungsdatum

06.06.2023

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