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| Erminio Ferrari Spezialisierter Feuerwehrmann des 15. Feuerwehrkorps Condino (Trient) 17.09.1905 – Mauthausen 24.03.19455 |
Erminio Ferrari wurde am 27. September 1905 in Condino (Provinz Trento) geboren. Er zog mit seiner Ehefrau Gemma Baldracchi und der kleinen Tochter Jerta nach Bozen. Er war Feuerwehrmann in Bozen, Meran, Brixen, Sterzing und dann wieder in Bozen als spezialisierter Feuerwehrmann des 15. Korps der städtischen Feuerwehr. Nachdem die deutsche Besatzung der Operationszone Alpenvorland mit Hauptstadt Bozen im September 1943 in Kraft getreten war, schloss sich Ferrari dem städtischen Befreiungskomitee unter der Leitung von Manlio Longon. Er wurde am 22.12.1944 in der Stadt verhaftet. Nach Verhören und Mißhandlungen wurde er am Tag danach in den Zellenblock des Pol. Durchgangslagers in Bozen verschleppt. Auf Viehwaggonen fuhr dann der Transport vom 1. Februar 1945 von Bozen mit Endstation Mauthausen ab. Im KZ Mauthausen erhielt er eine neue Matrikelnummer: 126.177. Zwei Wochen lang blieb er in Quarantäne, nachdem er vom 17. Februar 1945 bis zum 3. März 1945 ins Außenlager Gusen 2 (Bergkristall) deportiert wurde. Erschöpft wurde Ferrari am 13. März 1945 ins Krankenrevier von Mauthausen gebracht, wo er am 24.03.1945 starb.
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Die "Sieben von Gusen"