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| Decio Egisto Fratini Führungskraft der Ceda in Bozen Castiglione del Lago (Perugia) 07.04.1905 – Gusen 27.04.1945 |
Decio Egisto Fratini wurde am 7. April 1905 in Castiglione del Lago (Provinz Perugia) geboren. Er zog mit Ehefrau und zwei Söhnen nach Meran. Hier wohnte die Familie Fratini in der Piave-Straße Nr. 36. Fratini war Leiter der Firma CEDA (Carburanti E Derivati Autarchici) in der Bozner Industriezone. Nachdem die deutsche Besatzung der Operationszone Alpenvorland mit Hauptstadt Bozen im September 1943 in Kraft getreten war, schloss sich Fratini dem städtischen Befreiungskomitee unter der Leitung von Manlio Longon. Er wurde am 19. Dezember 1944 am Arbeitsplatz verhaftet. Nach Verhören und Misshandlungen wurde er in den Zellenblock des Pol. Durchgangslagers in Bozen verschleppt. Auf Viehwaggonen fuhr dann der Transport vom 1. Februar 1945 von Bozen mit Endstation Mauthausen ab. Im KZ Mauthausen erhielt er eine neue Matrikelnummer: 126.189. Nach der Quarantäne wurde er am 16. Februar in das Außenlager Gusen 1 deportiert. Hier starb er am 27. April 1945.
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Die "Sieben von Gusen"