Das Lapidarium

Stadtmuseum Bozen
Veröffentlichungsdatum:

30.10.2025

Hauptteil

Das Lapidarium (von Latein lapis, -ĭdis, Stein, eine Sammlung historisch wertvoller Steine, die beschriftet oder besonders bearbeitet sind) befindet sich in einem der Räume, in denen einst große Transformatoren einer Umspannstation aufgestellt waren.

Das Lapidarium vereint nicht nur Fragmente aus 1943-45 bombardierten Kirchen der Stadt, aus dem Dom oder aus dem Areal des ehemaligen Dominikanerklosters, sondern auch einige Stücke, die aus der Sammlung des Museums stammen, wie z.B. das alte romanische Taufbecken. Der Boymont-Grabstein stammt hingegen aus der Justina-Kirche in Eppan-St.Pauls. Gerade dieses Stück zeigt, dass in die Sammlung auch Material aus der weiteren Umgebung aufgenommen wurde.

Einzelne Steine sind wie die Sammlung insgesamt noch Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchung; tatsächlich fehlen grundlegende Informationen, die die interdisziplinäre Nachforschungen in Inventaren und Archiven noch liefern können.

Videoanimationen mit künstlicher Intelligenz
Einige Objekte wurden mithilfe künstlicher Intelligenz animiert. Die Videoanimationen können vor Ort über QR-Codes angesehen werden.

Vertiefungen

Vertiefung

Basis für die Aufstellung des römischen Meilensteins aus Rabland im Vinschgau

Konglomeratgestein, 16.-19. Jh.

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Vertiefung

Fragment eines Kapitells

roter Buntsandstein, Mitte 14. Jh.

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Vertiefung

Mehrfarbig gefasster figürlicher Konsolstein

roter Buntsandstein, um 1400

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Vertiefung

Fragmente der Grabplatten für Hieronymus und Catharina Penzinger

roter Muschelkalkstein, 16. Jh.

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Vertiefung

Taufstein

Marmor, 13. Jh.

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Veröffentlichungsdatum

30.10.2025

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