Beschreibung
Eine Delegation der Stadtgemeinde Bozen, der auch Mobilitätsstadträtin Johanna Ramoser und Innovationsstadtrat Tritan Myftiu angehörten, ist nach Florenz gereist, um sich vor Ort über die Arbeit der Leitstelle für das Verkehrsmanagement zu informieren. Die Leitstelle arbeitet nämlich mit einem der modernsten Verkehrskoordinierungssysteme in Italien. Der Besuch der Leitstelle war von Stadträtin Ramoser angeregt worden. Begleitet wurde sie vom Direktor des Mobilitätsamtes der Stadtgemeinde Bozen, Ivan Moroder, vom Kommandanten der Stadtpolizei Bozen, Fabrizio Piras und vom Direktor des Informatikamtes der Stadtgemeinde Bozen, Lorenzo Lione.
In der Leitstelle der Stadt Florenz wird der Stadtverkehr in Realzeit beobachtet und gelenkt. Durch den ständigen Informationsaustausch zwischen der Leitstelle und der Stadtpolizei können die notwendigen Maßnahmen geplant und aufeinander abgestimmt werden, z.B. für Verkehrsregelungen, Baustellen im Straßenbereich, Notfälle und für große Veranstaltungen wie Messen, Sportveranstaltungen oder bei einem großen Zustrom von Gästen.
Besonders interessant war in diesem Zusammenhang das Organisationsmodell, auf dem sich die Arbeit der Leitstelle stützt. In der Leitstelle arbeitet ein Team, das gemeinsam einen Wochenplan erstellt, in dem alle Arbeiten und Veranstaltungen aufgelistet sind. Neben dieser Planungstätigkeit sind die Mitarbeitenden aber auch in der Lage, schnell und effizient auf unvorhergesehene Ereignisse reagieren.
Eine große Hilfe ist dabei die Technik: das vernetzte Videoüberwachungssystem, die intelligente Ampelschaltung, das Monitoring der öffentlichen Beleuchtung und die Vernetzung mit den technischen Ämtern der Stadtverwaltung für die Straßeninstandhaltung (von der Meldung von Schlaglöchern bis zu Rohrbrüchen). Alle diese Informationen laufen in der Leitstelle zusammen, wo sie gesammelt und analysiert werden, um dann schnelle und wirksame Maßnahmen zu erlassen.
„Der Besuch in der Leitzentrale war sehr interessant.“ sagte Stadträtin Ramoser. “Wir haben gesehen, wie in der Leitstelle moderne Technik und operative Maßnahmen effizient Hand in Hand gehen. Die Koordinierung zwischen der Stadtpolizei und den verschiedenen Dienststellen ist ein sehr gutes Modell, um die Effizienz beim Verkehrs- und beim Verwaltungsmanagement zu verbessern.“ Und Stadtrat Myftiu fügte hinzu: „Das Zusammenspiel zwischen digitalen Infrastrukturen, Monitoringsystemen und organisatorischen Maßnahmen zeigt, dass Technik einen wichtigen Beitrag dabei leisten kann, um eine Stadt effizienter zu verwalten und auf Probleme und Ereignisse schnell reagieren zu können.“
Der Besuch der Leitzentrale in Florenz war Teil des Projekts der Stadtgemeinde Bozen, sich in regelmäßigen Abständen mit anderen Städten und Gemeinden in Italien auszutauschen. Das Ziel ist, wirksame und innovative Lösungen zu entwickeln, die Verbesserungen im Bereich des Verkehrsmanagements und bei den Diensten für die Bürgerinnen und Bürger bringen.