Beschreibung
Bozens Gemeinderat befasste sich diese Woche mit der Zusammenarbeit zwischen der Stadt und ihren akademischen und Forschungseinrichtungen. Gemeinderätin Stefania Baroncelli berichtete als Beauftragte des Gemeinderats für die Beziehungen zu den wissenschaftlichen Einrichtungen über die Fortschritte in der Zusammenarbeit zwischen der Stadtverwaltung und der Universität. Kooperationen gibt es sowohl bei der Förderung von stadtentwicklungsrelevanten Bildungs- und Lehrtätigkeiten als auch bei Forschungsprojekten und bei der Ermittlung von Finanzierungsmöglichkeiten für gemeinsame Initiativen.
In den letzten Jahren wurden zahlreiche gemeinsame Projekte auf den Weg gebracht, die die Zusammenarbeit zwischen der Stadt und der Universität institutionell weiter festigten und den hohen Stellenwert der Universität für die Landeshauptstadt noch einmal verdeutlichten. Bozen ist sich seiner Rolle als Universitätsstadt bewusst und pflegt auch in Kooperation mit den akademischen Institutionen den offenen Austausch mit anderen europäischen Städten.
Gemeinsam mit der Universität Bozen ist die Stadt Bozen seit 2022 Teil des EUniverCities-Netzwerks ist. EUniverCities ist ein Zusammenschluss mittelgroßer Städte und ihrer Universitäten, der die Kooperation zwischen der Stadtverwaltung und der Hochschule stärken soll, indem beide Seiten ihr Fachwissen verknüpfen, um sich auf wirtschaftlicher, sozialer und technologischer Ebene auf künftige Herausforderungen vorzubereiten und so als Motor für eine integrative und nachhaltige Stadtentwicklung zu wirken. Vom 14. bis zum 16. April findet in Bozen ein europaweites EUniverCities-Netzwerktreffen statt. Auf der Veranstaltung werden Delegationen aller 12 europäischen Partnerstädte und ihrer Universitäten erwartet.
Gemeinsam haben Stadt und Universität auch den „Preis der Stadt Bozen“ ins Leben gerufen. Die Auszeichnung geht an die beste Diplomarbeit zu Belangen, die für Bozen zukunftsweisend sind. Der Preis soll junge Menschen ermutigen, die öffentliche Verwaltung als Studien- und Forschungsobjekt zu entdecken und Innovationsprozesse anzustoßen. Es wurden fünfundzwanzig Arbeiten aus den Bereichen Architektur, Design, Recht, Stadtplanung, Mobilität und Architekturgeschichte eingereicht. Die Gewinnerinnen und Gewinner werden im April bekannt gegeben.