Viertes Job-Speed-Dating in Bozen

Begegnung zwischen Unternehmen und Menschen mit Behinderung
Veröffentlichungsdatum:

29.05.2026

© mp - Creative Commons Attribution 4.0 International (CC BY 4.0)

Beschreibung

Gestern, am Donnerstag, den 28. Mai, fand im Festsaal der Stadtgemeinde Bozen das vierte Job-Speed-Dating statt, eine Initiative, die Unternehmen und Menschen mit Behinderung auf Jobsuche zusammenbringt. Die Veranstaltung wurde von Ulrich Seitz, Beauftragter des Bürgermeisters für Menschen mit Behinderung, in Zusammenarbeit mit Bürgermeister Claudio Corrarati, der Sozialstadträtin Patrizia Brillo und dem Gemeindbeirat für Menschen mit Behinderung organisiert.

Das von der Stadtgemeinde initiierte Projekt startete am 4. Februar 2026 mit dem ersten Treffen in der Gärtnerei Schullian und entwickelte sich über mehrere Termine bis zur gestrigen Veranstaltung weiter. Es bestätigt die Wirksamkeit eines Formats, das darauf abzielt, Angebot und Nachfrage am Arbeitsmarkt direkt zusammenzubringen. „Die kurzen und informellen Gespräche ermöglichen es, die Barrieren traditioneller Auswahlverfahren zu überwinden und die Kompetenzen der Menschen über ihren Lebenslauf hinaus sichtbar zu machen“, erklärt Ulrich Seitz.

Im Rahmen des Treffens wurde auch die Rolle des Welfare Managers vorgestellt, ein vom Dienstleistungszentrum für das Ehrenamt Südtirol DZE geförderter Dienst. Diese Fachperson unterstützt Unternehmen und Arbeitnehmer bei der Entwicklung von Maßnahmen im Bereich Wohlfahrt und Inklusion am Arbeitsplatz.

„Initiativen wie diese zeigen, wie wichtig es ist, konkrete Gelegenheiten für Begegnungen zwischen Menschen und Unternehmen zu schaffen und Kompetenzen sowie Fähigkeiten über alle Barrieren hinweg zu wertschätzen“, erklärte Bürgermeister Claudio Corrarati.

„Diese erste Reihe von Speed-Dating-Veranstaltungen für die Begegnung zwischen Unternehmen und Menschen mit Behinderung hat sehr positive Ergebnisse gebracht. Deshalb besteht die Absicht, das Projekt auch in Zukunft fortzusetzen und weiterhin konkrete Begegnungsmöglichkeiten zwischen Angebot und Nachfrage zu schaffen sowie echte Wege der Inklusion und beruflichen Selbstständigkeit zu fördern“, erklärte Stadträtin Patrizia Brillo.

„Das heutige Speed-Dating hat gezeigt, dass der Abbau von Barrieren vor allem bedeutet, echte Begegnungsmöglichkeiten zu schaffen, in denen sich jede Person gesehen und gehört fühlen kann“, fügte Claudio Palmulli, Präsident des Gemeindbeirates für Menschen mit Behinderung und Referent des Gemeinderates, hinzu.

Der Weg wird in den kommenden Monaten fortgesetzt: Im Sommer ist ein Follow-up geplant, um die Ergebnisse zu evaluieren und Erfahrungen zu sammeln. Diese werden im Herbst vorgestellt, wenn neue Job-Speed-Dating-Termine bereits geplant sind.

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Letzter Veröffentlichungstag

29.05.2028

Ultimo aggiornamento

Letzte Änderung: 29.05.2026 12:25

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