Verzögerungen beim Beginn der Arbeiten bei der Unterführung in der Trienter Straße. Gemeinde interveniert bei RFI und verlangt die Vorlage eines neuen Zeitplans

Bürgermeister Corrarati und Mobilitätsstadträtin Ramoser protestieren beim Schienennetzbetreiber RFI. „Die Bevölkerung muss große Umwege in Kauf nehmen, ohne dass mit den Arbeiten begonnen worden ist. Die Arbeiten müssen unverzüglich starten oder es muss wenigstens der Fuß- und Fahrradweg wieder geöffnet werden.
Veröffentlichungsdatum:

22.07.2026

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Beschreibung

Die Gemeindeverwaltung zeigt sich sehr verärgert darüber, dass das Unternehmen RFI noch nicht mit den Arbeiten bei der Unterführung, die die Trienter Straße mit der Claudia-Augusta-Straße verbindet, begonnen hat. Die Unterführung ist seit dem 13. Juli 2026 komplett gesperrt. Diese Sperre ist notwendig, damit die Bauarbeiten für den Eisenbahntunnel durch den Virgl fortgeführt werden können.

Bürgermeister Claudio Corrarati und Mobilitätsstadträtin Johanna Ramoser haben ein Protestschreiben an die RFI geschickt, das auch dem Landesrat für Mobilität zur Kenntnisnahme zugestellt worden ist. Darin fordern sie eine Erklärung für den Verzug beim Beginn der Arbeiten, die Übermittlung des aktualisierten Zeitplans der Arbeiten und die unverzügliche Aufnahme der Bauarbeiten.

Die Sperre der Unterführung für Fahrzeuge, Busse, Fußgänger und Radfahrer war im gegenseitigen Einvernehmen verfügt worden. Seit dem 13. Juli 2026 müssen viele Bürgerinnen und Bürger einen langen Umweg machen, um ins Stadtzentrum zu gelangen. Dabei wurde bis heute nicht mit den geplanten Arbeiten begonnen.

“Wir haben der Sperre der Unterführung zugestimmt, weil sie notwendig ist, um die Bauarbeiten durchführen zu können.“ erklärte Bürgermeister Claudio Corrarati. „Wir können aber nicht hinnehmen, dass die Bevölkerung lange Umwege in Kauf nehmen muss, ohne dass mit den Arbeiten tatsächlich gestartet worden ist. Wir fordern RFI auf, die Gründe für den Verzug darzulegen und sich an die getroffene Vereinbarung zu halten.“

Die Gemeindeverwaltung teilt mit, dass sie die Öffnung des Fuß- und Fahrradweges fordern wird, sollte nicht in Kürze mit den Arbeiten begonnen werden. Der Fuß- und Fahrradweg soll dann so lange offen bleiben, bis die Bauarbeiten effektiv starten.

„Die Gemeindeverwaltung weiß um die Bedeutung des neuen Eisenbahntunnels und dass umfangreiche Bauarbeiten notwendig ist.“ sagte Mobilitätsstadträtin Johanna Ramoser. „Genau aus diesen Gründen haben wir eine gemeinsame Lösung gesucht und die notwendigen Schritte in die Wege geleitet. Nun fordern wir aber, dass die Vereinbarung eingehalten und ein neuer Zeitplan der Arbeiten übermittelt wird.“

Die Gemeindeverwaltung erwartet in den nächsten Tagen eine Erklärung von RFI und die Einhaltung der Vereinbarung, auch damit die Bevölkerung nicht länger als geplant mit den negativen Folgen der Sperre der Unterführung leben muss.

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Letzter Veröffentlichungstag

22.07.2028

Ultimo aggiornamento

Letzte Änderung: 22.07.2026 15:26

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