Vereinbarung zwischen den Gemeinden Bozen und Rasen-Antholz unterzeichnet

Gegenstand der Vereinbarung ist die Abwicklung der Ausschreibung für die Vergabe der Führung des Biathlonzentrums
Veröffentlichungsdatum:

30.05.2025

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Beschreibung

Heute Vormittag ist im Rathaus eine Vereinbarung zwischen den Gemeinden Bozen und Rasen-Antholz unterzeichnet worden. Mit der Vereinbarung wird die Stadtgemeinde Bozen die Durchführung der Ausschreibung für die Vergabe der Führung des Biathlonzentrums beauftragt.

Der Bürgermeister von Bozen, Claudio Corrarati und der Bürgermeister von Rasen-Antholz, Thomas Schuster haben die Vereinbarung unterzeichnet. Ebenfalls anwesend waren der Generalsekretär der Stadtgemeinde Bozen, Antonio Travaglia, die Gemeindesekretärin der Gemeinde Rasen-Antholz, Gabriela Kerschbaumer und die Direktorin der Abteilung für Vermögen du Wirtschaft der Stadtgemeinde Bozen, Ulrike Pichler.

Die Stadtgemeinde Bozen wird die Ausschreibung veröffentlichen. Sie ist somit die Auftraggeberin für die Vergabe der Führung der Sportanlage. Der Auftrag, der eine Laufzeit von 12 Jahren hat, soll im Juli 2026 zugeschlagen werden. Das Biathlonzentrum von Antholz ist eine internationale Wettkampfstätte. Hier werden im Februar 2026 einige Wettkämpfe der Olympischen Winterspiele Milano – Cortina 2026 ausgetragen.

Eine der Auflagen des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) bei der Zuweisung der Winterspiele war, dass die Sportstätten, in den die Wettkämpfe ausgetragen werden, keine „Kathedralen in der Wüste“ werden, sondern dass sie auch nach den Großereignissen genutzt werden. Daher hat die Gemeinde Rasen-Antholz beschlossen, die Führung der Sportanlage mittels Konzessionsvertrag zu vergeben, und die Stadtgemeinde Bozen mit der Abwicklung der Ausschreibung für die Vergabe des Führungsauftrages betraut.

Die Winterolympiade sei eine einmalige Gelegenheit um zu zeigen, dass Gemeindeverwaltungen gut zusammenarbeiten und Synergien nutzen, um internationale Veranstaltungen zu organisieren, sagte Bürgermeister Corrarati. Und die Zusammenarbeit zwischen Bozen und Rasen-Antholz zeige auch, dass hier in Südtirol umsichtig mit den Ressourcen umgegangen wird, und dass jede Investition auch nach den Olympischen Spielen von der Allgemeinheit genutzt werden kann, so der Bürgermeister abschließend.

Diese Vereinbarung stärke auch die Zusammenarbeit zwischen den Gemeindeverwaltungen und sie ist ein gutes Beispiel dafür, wie durch eine Bündelung von Kräften die Sportstätten des Landes Südtirol geführt und aufgewertet werden können.

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Ultimo aggiornamento

Letzte Änderung: 09.06.2025 10:49

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