Straßenbau, Mobilitätsprojekte, moderne Infrastruktur

Vieles wurde schon auf den Weg gebracht, gar einiges wird in den nächsten Jahren noch folgen. Wie Vizebürgermeister Konder und sein Ressort für öffentliche Bauten die Stadt zukunftsfit und lebenswerter machen wollen.
Veröffentlichungsdatum:

17.09.2025

Themen

Kategorie

  • Pressemitteilung
© mp - Creative Commons Attribution 4.0 International (CC BY 4.0)

Beschreibung

Ob an Straßen, Plätzen, Radwegen oder Brücken – an allen Ecken wird in Bozen gebaut. Dass dies auch mit Beeinträchtigungen einhergeht, spüren die Menschen im Alltag - nicht nur, wenn sie mit dem Auto unterwegs sind. Und doch sind diese Bautätigkeiten existenziell für eine moderne, sichere und lebenswerte Stadt. „Jede Baustelle ist eine Investition in die Zukunft und in unsere Menschen, weil sie die Stadt mittelfristig sicherer machen, weil sich die Verkehrssituation verbessert und weil wir dadurch den öffentlichen Raum anforderungsgerecht modernisieren können“, so Vizebürgermeister Konder, dem auch das Ressort für öffentliches Bauen untersteht, das die Bauarbeiten koordiniert.

Abgeschlossene Bauarbeiten

In den letzten Monaten konnten zahlreiche Straßenbauprojekte abgeschlossen werden: Vielerorts wurden Asphaltierungsarbeiten durchgeführt, so auch an der Zufahrt zur Drususbrücke, in der Gilmstraße, in der Marconistraße, am Palatucciplatz, an der Loretobrücke, in der Toricellistraße, am Rechten Eisackufer, auf dem Parkplatz in der Buozzistraße, in der Görzstraße und in der Guntschnastraße. In der Piacenzastraße wurden sowohl die Fahrbahn als auch der Bürgersteig erneuert. Eingangs der Sparkassenstraße wurde hingegen der Kurvenradius für Fahrzeuge, die aus Richtung der Kolpingstraße kommen, angepasst. Auch hier wurde zugleich der Bürgersteig erneuert. Im Stadtteil Kaiserau wurden Erschließungsarbeiten durchgeführt. In Gries wurden im Bereich der Jenesier Straße kleinere Brücken gesichert. Sicherungsarbeiten wurden auch längs des Kampenner Wegs und an der Straße nach Unterleitach durchgeführt Der Mazziniplatz wurde hingegen mit neuen Sitzgelegenheiten ausgestattet. In Zwölfmalgreien und in der Kaiserau wurden Bürgersteige neu gepflastert. Andernorts wurden Brückengeländer und Straßenübergänge sicherer gemacht, Bushaltestellen modernisiert und kleinere Verbesserungen durchgeführt, die vor allem Fußgängern und Radfahrern mehr Sicherheit bieten. In Rentsch wurde darüber hinaus das Regenwasserablaufsystem verstärkt.

Laufende Bauarbeiten

Derzeit laufen mehrere wichtige Bauvorhaben: Noch im September wird die neue Fernkältezentrale im Stadtteil Kaiserau fertiggestellt. Auf dem 4.-November-Platz werden die Blumenwannen erneuert und neue Sitzgelegenheiten angebracht. In den nächsten Wochen werden in der Drususstraße und in der Brennerstraße einige Bushaltestellen neu überdacht. In der Palermostraße entsteht ein neuer Geh- und Radwegabschnitt, während am Parkplatz der Kohlerer Seilbahn der Regenwassersammler erneuert wird. Am Kampenner Weg werden hingegen neue Abwasser- sowie Regenwasserableitungen verlegt.

Geplante Bauvorhaben

Im Rahmen der Agenda Bozen sind für den Zeitraum von 2026 bis 2030 folgende Maßnahmen für eine bessere, sicherere und zukunftsorientierte Verkehrsgestaltung in Bozens Industriezone geplant:

· Unterführungen: Durch den Bau der Unterführung für die Romstraße und der Fuß- und Radwegunterführung im Bereich der Bronzettistraße – der Beginn der Arbeiten ist für 2027 geplant – wird der Verkehrsfluss verbessert und die Verkehrssicherheit für Fußgänger und Radfahrer erhöht.

· Straßenverbreiterungen und -anpassungen: Durch die Verbreiterung der Auffahrt von der Eisackuferstraße zur Reschenbrücke (Vergabe 2025, Bauarbeiten 2026), die Anpassungsarbeiten in der Avogadrostraße und der Grandistraße und durch die Radwegunterführung in der Lanciastraße (Ende 2026 – 2027) werden Engstellen entfernt und nachhaltige Fortbewegungsformen gestärkt.

· Neuorganisation der Verkehrsflüsse: Zwischen 2028 und 2030 wird der Verkehr im Bereich der Buozzistraße, der Pacinottistraße und der Galileistraße neu organisiert. Gleiches gilt für die Zufahrt zur Rombrücke und für die Siemensstraße.

· Brücken: Die Righibrücke, die den Fußgängern und Radfahrern vorbehalten ist, wird durch eine neue Konstruktion ersetzt (Finanzierung steht noch aus), die Brücke über den Rivellaunbach wird restauriert (Vergabe innerhalb 2025, Arbeiten 2026).

· Plätze und Bürgersteige: Am Waltherplatz wird die Pflasterung erneuert und ausgebessert. In Zwölfmalgrein werden die Fußgängerüberwege am Platz asphaltiert (November 2025). Am Messeplatz werden Ausbesserungsarbeiten durchgeführt (ab September 2025 für rund 20 Tage). Die Kapuzinergasse wird hingegen neu gepflastert (September – Oktober 2025).

· Nachhaltige Infrastruktur: In der Piavestraße entsteht eine neue unterirdische Wertstoffinsel (Vergabe bis Jahresende, Ausführung Frühjahr 2026), in der Drususstraße entsteht auf Höhe des Pascoli-Gymnasiums ein neuer Radwegabschnitt und ein Bürgersteig (Vergabe innerhalb 2025, Ausführung Frühjahr 2026).

SEAB und Alperia

Bozens Umweltbetrieb SEAB führt derzeit wichtige Arbeiten an der Wasserversorgung und der Kanalisation durch. Während die Arbeiten in der Riva-del-Garda-Straße und in der Fagenstraße bereits abgeschlossen sind, dauern jene in der Leonardo-da-Vinci-Straße, der Talfergasse und der Italienallee noch an. Hier ist die Fertigstellung für Oktober geplant. Zwischen 2026 und 2027 werden weitere Trinkwasserleitungen erneuert und Maßnahmen zur Eindämmung der Wasserverluste durchgeführt. Auch die Sanierung von Brunnen und Regenwasserabläufen ist geplant.

Der Stromversorger Alperia setzt auf den verstärkten Ausbau der Fernwärme und Fernkühlung. In der Romstraße, der Dalmatienstraße, der Turinstraße, der Vicenastraße und der Valdagnostraße wurden bereits neue Rohrleitungen verlegt, sodass noch im Herbst asphaltiert werden kann. Am Mazziniplatz und in der Altstadt werden derzeit die Fernwärmeanschlüsse vorbereitet. Mitte 2026 werden auch die Gebäude im nördlichen Bereich der Bahnhofsallee und die Schlachthofstraße an die Fernwärme angeschlossen.

„Durch die Investitionen in die städtische Infrastruktur, die Mobilität, das Leitungsnetz und den Energieausbau wollen wir Bozen modernisieren und in eine nachhaltige, bürgerfreundliche Zukunft führen. Jede einzelne Baustelle ist ein Teil dieser übergeordneten Vision und trägt zu mehr Sicherheit, einer besseren Zugänglichkeit und zu mehr Lebensqualität für alle bei“, so Vizebürgermeister Konder, der sich auch der negativen Auswirkungen dieser Baustellen bewusst ist. „Nicht nur für den Verkehr sind die Baustellen ein Problem, sie beeinträchtigen die Menschen auch in ihrem Alltag. Dafür bitten wir die Bürgerinnen und Bürger um Entschuldigung. Gleichzeitig bitten wir aber auch um ihre Mithilfe und um ihr Verständnis, denn diese Eingriffe sind wichtige und notwendig. Wenn die öffentliche Versorgung klappt und der Stadtraum sich dem Wandel der Zeit anpasst, kommt dies langfristig der gesamten Stadtgemeinschaft zugute.“ (mp/ct)

Bilder

Weitere Informationen

Letzter Veröffentlichungstag

10.09.2027

Ultimo aggiornamento

Letzte Änderung: 17.09.2025 16:57

Sito web e servizi digitali OpenCity Italia · Zugriff auf Site-Editoren