Beschreibung
Die Oswaldpromenade ist eine der beliebtesten Promenaden von Bozen. Sie wird von Spaziergängern und Wanderern gern genutzt, auch wegen ihrer schönen Streckenführung am Hang oberhalb der Stadt, wegen der besonderen Pflanzen und wegen ihrer historischen Bedeutung. Heute Vormittag haben der Vizebürgermeister und Stadtrat für öffentliche Arbeiten, Stephan Konder und Umweltstadtrat Marco Caruso einen Lokalaugenschein durchgeführt, und zwar auf dem Abschnitt, der vom Oswaldweg steil hinauf zur Promenade führt. Hier mussten Teilstücke befestigt und neu gestaltet werden, um die Sicherheit des Weges zu gewährleisten.
“Der Eingriff war notwendig, um die Sicherheit und Nutzbarkeit einer der historischen Promenaden von Bozen zu gewährleisten. Dabei wurde auf den Erhalt der historischen Merkmale und der botanischen und landschaftlichen Besonderheiten geachtet.“ erklärten Konder und Caruso. „Die Gemeindeverwaltung beabsichtigt, schrittweise die gesamte Promenade zu sanieren. Bereits nächstes Jahr könnte die Sanierung des nicht gepflasterten Abschnitts erfolgen. Dabei werden die gleichen Techniken und Maßnahme angewendet wie bei der jetzigen Sanierung.“
Die Arbeiten hat die Stadtgärtnerei in Zusammenarbeit mit dem Amt für Infrastrukturen und Freiraumgestaltung durchgeführt. So wurde der Bodenbelag am Ende des steilen Abschnitts kurz vor der Einmündung in die Promenade komplett erneuert: Auf einem Abschnitt von knapp 200 Metern wurden Porphyrsteine verlegt und ein kleines, mit Schotter gefülltes Becken angelegt, um das Regenwasser aufzufangen und abzuleiten.
Es wurden auch zwei Wasserabkehren verlegt, und die Stützmauer wurde befestigt. Wo notwendig, wurde die Oberfläche mit Porphyrplatten verschlossen.
In der ersten Junihälfte werden noch die neuen Geländer aus Edelstahl montiert. Dann sind die Arbeiten endgültig abgeschlossen. Die neuen Geländer wurden in ihrer Gestaltung an das historische Geländer angepasst, um den ursprünglichen architektonischen und landschaftlichen Charakter der Promenade möglichst zu erhalten.
Moreno Caputo vom Amt für Infrastrukturen und Freiraumgestaltung und Ulrike Buratti und Claudia Perissinotto von der Stadtgärtnerei erklärten beim Lokalaugenschein, dass die Sanierung sehr aufwändig war, vor allem wegen der Lage der Baustelle an einem steilen Weg und der Beschaffenheit des Geländes. Für den Transport der Materialien zur Baustelle mussten Maschinen eingesetzt werden, die für Arbeiten im steilen Gelände geeignet sind.
„Die Oswaldpromenade ist eine der am meisten begangenen Promenaden an den Hängen rund um Bozen.“ sagten Umweltstadtrat Caruso und Vizebürgermeister Konder. “Mit den Arbeiten wurde ein Promenadenabschnitt gesichert und saniert, ohne dass die
Besonderheiten der Promenade zerstört worden sind. Bozen besitzt viele Promenaden, die zum Teil auch miteinander verbunden sind. Sie gehören zum kulturellen Erbe der Stadt und wir haben daher die Aufgabe, sie zu erhalten und zu schützen.“
Die Arbeiten, die ca. 300.000,00 Euro gekostet haben, hat die Firma „Arredo Urbano“ aus Bozen ausgeführt.
Bis zum endgültigen Abschluss der Arbeiten bleibt der betroffene Abschnitt der Oswaldpromenade noch gesperrt.
Im Foto von links: Ulrike Buratti (Leiterin der Stadtgärtnerei), Vizebürgermeister Stephan Konder, Moreno Caputo (Amt für Infrastrukturen und Freiraumgestaltung), Claudia Perissinotto (Stadtgärtnerei) und Stadtrat Marco Caruso