Beschreibung
Im Nachgang zur heutigen Stadtratssitzung berichtete Bürgermeister Claudio Corrarati im Beisein von Vizebürgermeister Stephan Konder, Umweltstadtrat Caruso, Sozialstadträtin Brillo und Mobilitätsstadträtin Ramoser über die wichtigsten Entscheidungen der Stadtregierung.
Silvester: Sensibilisierungskampagne „Bitte nicht böllern!“
Umweltstadtrat Marco Caruso stellte zu Beginn der heutigen Pressekonferenz eine neue Sensibilisierungskampagne vor, die auf die negativen Folgen von Raketen und anderen Knallkörpern aufmerksam machen will, die gerade zu Silvester Hochkonjunktur haben. Caruso verwies darauf, dass Tiere besonders ängstlich auf die Knallgeräusche reagieren und vor Panik entlaufen und sogar Unfälle verursachen können. Aber auch für Kinder und andere vulnerable Personen ist das Böllern häufig mit Stress verbunden. Deshalb habe man eine Kampagne gestartet, mit der die Stadt die Bürgerinnen und Bürger dazu bewegen möchte, auf Silvesterknaller zu verzichten. „Den Tieren zuliebe. Der Stadt zuliebe“, heißt es auf den Plakaten, die demnächst in der gesamten Stadt verteilt werden. Stadtrat Caruso rief dazu auf, mit Bedacht zu feiern und Rücksicht zu nehmen, zum Wohle von Mensch und Tier.
Silvesterparty: Shuttlebusse verbinden Partylocations
Die Stadt richtet auch in diesem Jahr wieder eine Silvesterparty am Siegesplatz aus. Im Anschluss an die Party am Siegesplatz kann in der Bozner Messe weitergefeiert werden. Dort findet eine After Party statt. Damit die Jugendlichen sicher von einem Ort zum anderen kommen, stellt die Stadt einen kostenlosen Shuttledienst zur Verfügung. Wie Mobilitätsstadträtin Ramoser berichtete, werden am Neujahrstag zwischen 1.00 Uhr und 5.00 Uhr Shuttlebusse zwischen dem Siegesplatz und dem Messeplatz pendeln. „Wir wollen, dass alle sicher feiern können. Und außerdem ist der Shuttlebus eine zuverlässige Alternative zum Privatauto“, so die Stadträtin. Alle Details zu den Silvesterpartys werden demnächst auf einer Pressekonferenz bekanntgegeben.
Zwei Taser für die Stadtpolizei
Der Stadtrat hat heute den Ankauf von zwei Elektroschockpistolen, so genannten „Tasern“, für die Stadtpolizei genehmigt. Zunächst sollen diese Taser von zwei Beamten bzw. Beamtinnen, die entsprechend eingewiesen und geschult werden, probeweise mitgeführt werden. Am Ende der Probephase wird entschieden, ob die Stadtpolizei künftig flächendeckend mit solchen Geräten ausgestattet wird. Elektroschockpistolen können in gefährlichen Situationen zur Verteidigung eingesetzt werden. Vor allem vor dem Hintergrund zunehmender Gewaltausübung gegen Beamtinnen und Beamte der Stadtpolizei wird der Selbstschutz immer wichtiger.
Tarife für die städtischen Seniorenresidenzen
Sozialstadträtin Patrizia Brillo berichtete, dass im kommenden Jahr die Gebühren für eine Unterbringung in den vom Betrieb für Sozialdienste geführten Seniorenresidenzen gegenüber dem Vorjahr nicht erhöht werden. Dies hat der Stadtrat heute beschlossen. Obwohl die Kosten für den Betrieb der Seniorenwohnheime aufgrund der neuen Arbeitszeitmodelle für die Angestellten im Pflege- und Gesundheitsbereich weiter steigen werden, bleibt der Tagessatz 2026 unverändert bei 64,91 Euro für ein Einzelzimmer und 61,66 Euro für ein Doppelzimmer. Es habe der Wunsch überwogen, ein verlässlicher Partner für die Bürgerinnen und Bürger zu sein, so die Sozialstadträtin Patrizia Brillo. „Es ist eine vertretbare Entscheidung, mit der wir den Familien ganz konkret entgegenkommen möchten.“