Stadtrat genehmigt Umwidmung von Bestandsflächen in Wohnraum

Im Neubruchweg und im Stadtteil Kaiserau können durch eine Abänderung des Durchführungsplanes anstelle von Büroflächen neue Wohnungen gebaut werden
Veröffentlichungsdatum:

30.01.2026

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Beschreibung

Bozens Stadtrat genehmigte auf seiner heutigen Sitzung die Umnutzung mehrerer Büroflächen in Wohneinheiten. Möglich macht dies eine Änderung an den Durchführungsplänen. Die Stadt verspricht sich durch die Umwidmung eine Entspannung auf dem Wohnungsmarkt und zusätzlichen Wohnraum für die einheimische Bevölkerung.
Die Abänderung betrifft das Gelände des Einkaufs- und Dienstleistungszentrums im Neubruchweg zwischen der Drususstraße, der Mailandstraße, der Palermo- und der Reschenstraße sowie die Zone C2 in der Kaiserau. Dort kann nun inmitten von gut erschlossenen Stadtquartieren neuer Wohnraum entstehen, als konstruktive und nachhaltige Antwort auf den hohen Wohnungsbedarf.
So können auf dem Gelände des Dienstleistungs- und Einkaufszentrums im Neubruchweg anstelle von Büroflächen neue Wohneinheiten gebaut werden. Die Stadt hat bereits ihre Unterstützung für eine solche Umgestaltung zugesagt, die neuen Wohnraum für die einheimische Bevölkerung schafft und sich harmonisch in diesen gut erschlossenen Stadtteil einfügt.
Die beiden Planänderungen sind Teil der von der Stadtverwaltung verfolgten Strategie der Umwandlung von Gewerbeflächen, für die es auf dem Markt immer weniger Nachfrage gibt, in Wohnraum. Diese Nutzungsänderung hat den Vorteil, dass der Gebäudebestand modernisiert wird und keine zusätzlichen Grünflächen verbaut werden müssen. Außerdem trägt sie zu einer ausgeglichenen, zukunftsfähigen und bedarfsorientierten Mischung von Funktionen und Aktivitäten bei.
„Konkrete Antworten auf den Wohnraumbedarf der Bürgerinnen und Bürger zu geben, hat für uns als Stadtregierung absolute Priorität,“ so Bozens Bürgermeister Claudio Corrarati. „Wir haben einen klaren Plan vor Augen, und dazu gehört auch die Umwidmung und Umnutzung von Bestandsimmobilien in Flächen für den Wohnungsbau, die überdies die Nutzungsmischung verbessert und eine ausgewogenere, nachhaltigere Stadtentwicklung möglich macht, und dies, ohne weiteren Grünraum zu verbrauchen.“
Überzeugt von dieser Strategie zeigt sich auch Bozens Vizebürgermeister Stephan Konder, der betonte, dass die man aufgrund der immer geringeren Nachfrage nach Büroflächen die Nutzungsvorgaben für viele Bestandsgebäude überdenken müsse. „Die Umwidmung von Gewerbeflächen in Wohnraum ist, wenn sie mit klaren Regeln einhergeht und die Gebäude qualitativ aufwertet, eine pragmatische Möglichkeit, das Wohnungsangebot zu erhöhen und den Boznerinnen und Boznern jenen zusätzlichen Wohnraum zur Verfügung zu stellen, den sie so dringend brauchen.“

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Letzter Veröffentlichungstag

29.01.2028

Ultimo aggiornamento

Letzte Änderung: 02.02.2026 11:18

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