Beschreibung
Heute Vormittag ist der Stadtrat von Bozen im Rathaus zu seiner allwöchentlichen Sitzung zusammengetreten. Im Anschluss daran erläuterten Bürgermeister Claudio Corrarati, Vizebürgermeister Stephan Konder, Stadträtin Johanna Ramoser und Stadtrat Marco Caruso die wichtigsten Beschlüsse.
Der erste Beschluss betrifft die Erneuerung der Oberfläche des Rugbyspielfeldes im Europa-Stadion in der Reschenstraße. Der alte Belag wird entfernt und an seiner Stelle wird Kunstrasen verlegt. Es werden auch neue Spielfeldmarkierungen und andere Geräte und Ausstattungen angebracht, damit das Spielfeld den Vorgaben entspricht, die der italienische Rugbyverband vorschreibt und die für die Austragung von Wettkämpfen gelten. Somit kann der Rugbyplatz im Europa-Stadion künftig für die nationalen Rugbyspiele der Serie B genutzt werden. Die Kosten für die Erneuerung des Spielfeldes belaufen sich auf 750.000,00 Euro.
Mobilitätsstadträtin Johanna Ramoser teilte den anwesenden Presseleuten mit, dass am Montag, 13. Juli 2026 die Unterführung, die die Trienter Straße mit dem St.-Gertraud-Weg und der Claudia-Augusta-Straße verbindet, für ca. ein Jahr gesperrt wird. Die Sperre betrifft auch den Fußgänger- und Radweg und ist wegen der Arbeiten am neuen Eisenbahntunnel durch den Virgl notwendig. Die Trienter Straße bleibt während der Bauarbeiten für den Verkehr geöffnet und ist in beiden Fahrtrichtungen befahrbar. Auch der Fahrplan der städtischen Autobuslinien wird anlässlich der Sperre der Unterführung geändert, und zwar werden die Linien 7A und 7B mit einer höheren Frequenz verkehren als bisher. Zudem sind neue Sicherheitsvorkehrungen am Radweg in der Romstraße geplant, d.h. es werden Vorrichtungen zum Schutz der Radfahrenden angebracht und der Fußgängerübergang wird künftig ampelgeregelt sein.
Der Stadtrat hat heute auch das Ausführungsprojekt des Loses 1A der „Agenda Bozen“ genehmigt. Die „Agenda Bozen“ legt die Neugestaltung des Verkehrs in der Gewerbezone Bozen Süd fest. Das genehmigte Ausführungsprojekt betrifft die Eingriffe in der Voltastraße und bei der Palermobrücke: Geplant sind ein neuer Kreisverkehr in der Reschenstraße, die Neugestaltung der Voltastraße, die Abfahrt von der Palermobrücke und der Kreisverkehr zwischen der Pacinotti- und der Palermostraße. Diese Eingriffe kosten zusammen 4,1 Mio. Euro und werden zur Gänze von der Stadt Bozen finanziert. Die Arbeiten beginnen noch in diesem Jahr und werden 2027 abgeschlossen sein.
Der Zweck dieser baulichen Maßnahmen ist es, den Verkehr flüssiger zu gestalten, aber sie dienen auch als Vorbereitung für Bauprojekte, die in den nächsten Jahren an der Palermo-
und der Reschenbrücke verwirklicht werden. Eine Neuerung sieht z.B. vor, dass die Palermobrücke von der Pacinottistraße kommend in beide Fahrtrichtungen befahren werden kann, und ein neuer Kreisverkehr im Bereich der Reschenbrücke soll die Anbindung an die Volta- und die Torricellistraße verbessern.
Die Nutzung des großen Parkplatzes in der Pfarrhofstraße auf der Höhe des Friedhofes wird auch neu geregelt. So hat es der Stadtrat heute beschlossen. Vor allem das wilde Parken von Wohnmobilen soll damit unterbunden werden. Daher werden Höhenbegrenzer montiert, die Parkflächen werden neu eingeteilt und sind z.T. Anrainern und Friedhofsbesuchern vorbehalten. Es wird ein eigener Parkplatz für Wohnmobile eingerichtet, der von der SEAB verwaltet wird. Die Parkplätze, die für die Kundinnen und Kunden des Blu Center und der Friedhofsdienste reserviert sind, sind von dieser neuen Regelung nicht betroffen. Die Entscheidung über die Neuregelung des Parkplatzes wurde nach ausführlichen Gesprächen zwischen den zuständigen Gemeindeämtern, der Ratskommission für Mobilität und den betroffenen Betrieben getroffen. Damit soll gewährleistet werden, dass der Parkplatz künftig besser genutzt werden kann und wieder sicher und sauber ist. (mp/mm)