Beschreibung
In den vergangenen Wochen berichteten Bürgerinnen und Bürger der Stadtverwaltung immer wieder davon, dass auf Bürgersteigen sowie an Radwegen, am Straßenrand, an Gemäuern und Geländern ungewöhnlich viel Unkraut und Spontanvegetation sprieße. Auch in den Medien gab es in der letzten Zeit immer wieder Meldungen darüber. Schuld an der starken Ausbreitung sind vor allem die Wetterbedingungen in den letzten Wochen und Monaten, die das Unkraut schnell wachsen ließen. Das nasse und nicht zu heiße Wetter im Spätfrühling und im Frühsommer hat der Natur insgesamt einen richtigen Schub gegeben. Dies gilt auch für Spontanvegetation jeder Art.
Unabhängig davon gab Umweltstadträtin Chiara Rabini heute bekannt, dass die Stadtverwaltung in diesem Jahr erstmals einen Fachbetrieb mit der Entfernung des Unkrauts und anderer Spontanvegetation von den öffentlichen Verkehrsflächen betraut hat. In den letzten Jahren war Bozens Umweltbetrieb SEAB dafür zuständig.
Nach Ausräumung aller bürokratischen Hürden hat die Firma vor wenigen Tagen ihre Arbeit aufgenommen und mit organisatorischer Unterstützung des städtischen Umweltamtes mit der Entfernung des Unkrauts begonnen, zunächst in der Dalmatienstraße und in der Neapelstraße, anschließend in der Triester Straße, der Defreggerstraße und der Tripolisstraße. Die Arbeiten kosten die Gemeindekassen rund 40.000 Euro und werden noch bis Ende des Jahres andauern.
In Anbetracht der großen Mengen an Grünpflanzen, die in diesem Jahr zu entfernen sind, wurden die Einsatzteams noch einmal aufgestockt, sodass die Arbeiten zügig voranschreiten werden. Die Stadt Bozen investiere viele Arbeitsstunden in die Pflege ihrer Parkanlagen, Gärten und Grünflächen, so Stadträtin Rabini, die zugleich eine Bitte an die Bürgerinnen und Bürger richtete: „Bitte sorgen Sie dafür, dass die Grünpflanzen auf Ihrem Privatgrundstück nicht in die Straße oder auf den Bürgersteig hineinragen, da die überhängenden Pflanzen nicht nur das Stadtbild beeinträchtigt, sondern vor allem auch ein Sicherheitsrisiko darstellen.“