Projekt “4S – Strade Sicure Senza Sostanze - Sichere Straßen ohne Substanzen” vorgestellt

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Veröffentlichungsdatum:

29.03.2023

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Beschreibung

Der Stadtrat für Sozialpolitik der Stadtgemeinde Bozen, Juri Andriollo hat heute Vormittag das Projekt „4S – Strade Sicure Senza Sostanze - Sichere Straßen ohne Substanzen” vorgestellt. Die Gemeindeverwaltung Bozen hat das Projekt „4S“ in enger Zusammenarbeit mit Bozner Vereinen La Strada-Der Weg, Forum Prävention, Hands, Promos, Eclectica+ und Apfelstrudel entwickelt. Ziel des Projekts „4S“ ist es, Straßenunfällen vorzubeugen oder sie zu vermeiden, die unter dem Einfluss von Alkohol oder anderen psychischen Substanzen verursacht werden. Mit dem Projekt sollen vor allem die Jugendlichen angesprochen werden.

Da es bereits Initiativen in diese Richtung gibt, wurde beschlossen, eine Arbeitsgruppe einzurichten, um sich über Erfahrungen und Ideen auszutauschen. Auch Jugendliche wurden zu den Sitzungen eingeladen, vor allem Schülerinnen und Schüler der 4. und 5. Oberschulklassen. Ihre Aufgabe wird vor allem bei der „peer education“ liegen, das heißt die ausgewählten Jugendlichen sind Multiplikatoren (auch Peers genannt), um Gleichaltrige über das Thema zu informieren. Dabei wird der Multiplikatoreneffekt angestrebt, um möglichst viele Jugendliche zu erreichen und für das Thema zu sensibilisieren. In das Projekt eingebunden werden auch die Trainer/innen von Sportgruppen und die Fahrschullehrer/innen, denn auch sie sind „Peers“ und sie haben somit eine sehr wichtige Funktion. Im Projekt ist außerdem die Entwicklung einer App vorgesehen, die noch im Mai vorgestellt wird und die für die Verbreitung von Informationen und vorbildhaftem Verhalten im Straßenverkehr genutzt werden soll.

Wie der Direktor der Abteilung für Dienste an die örtliche Gemeinschaft, Carlo Alberto Librera erklärte, wird das Projekt zur Gänze vom Departement für Drogenprävention des Präsidiums des Ministerrates finanziert. Es wurden bereits 15 Bozner Oberschulen kontaktiert, an denen 45 „Peer educators“ ausgewählt wurden. Am 12. April findet das erste Treffen statt, um die 45 Jugendlichen auf ihr Aufgabe vorzubereiten, im April und Mai werden dann auch die Treffen mit den Vertretern und den Vertreterinnen der Fahrschulen organisiert.

Stadtrat Andriollo lieferte auch ein paar Daten zu den Verkehrsunfällen: Innerhalb der Europäischen Union haben die Unfälle im Straßenverkehr 2021 im Vergleich zum Jahr 2020 um 5 Prozent zugenommen. In Italien war es sogar ein Anstieg von 24,8%, d.h. +28,6% Verletzte, +20% Tote. In der Provinz Bozen sehen die Daten laut ASTAT folgendermaßen aus: Auch hier gab es 2021 im Vergleich zu 2020 einen Anstieg von +20,5% an Verkehrsunfällen, +20,2% Verletzte, aber einen Rückgang von 22,6% bei den Toten im Straßenverkehr. „Das ist die niedrigste Zahl bisher“, erklärte der Stadtrat. „Und diese Tatsache sollte uns anspornen, auch weiterhin am Ziel festzuhalten, dass es keine Verkehrstoten mehr auf unseren Straßen geben darf.“ Was hingegen die Zahlen über die Führerscheine anbelangt, die wegen Alkohol oder Drogen am Steuer eingezogen wurden, so gab es 2021 im Vergleich zu 2019 (Daten des ASTAT) einen kräftigen Anstieg von 34,6% an eingezogenen Führerscheinen bei der Altersklasse der 20-24-Jährigen.

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Ultimo aggiornamento

Letzte Änderung: 09.06.2025 17:09

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