Beschreibung
In den letzten Monaten entstand im Bereich des Langzeitkrankenhauses zwischen der Laura-Conti-Straße und der ehemaligen Staatsstraße ein neues Fuß- und Radwegteilstück, das heute Vormittag im Beisein von Mobilitätsstadträtin Johanna Ramoser und Vizebürgermeister Stephan Konder sowie des Vorsitzenden der Mobilitätskommission Angelo Liuzzi und des ehemaligen Mobilitätsstadtrates Stefano Fattor der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Der neue Radwegabschnitt, der an der Westseite der Waldner-Klinik verläuft, soll die Strecke zwischen Bozen und Sigmundskron sicherer machen und eine nachhaltige Fortbewegung begünstigen. Das Teilstück ist schon seit Längerem im Plan für nachhaltige Mobilität vorgesehenen, der im Mai 2022 vom Gemeinderat verabschiedet wurde und zu dessen Zielen die Stärkung der Fußgänger- und Fahrradmobilität sowie der Ausbau des städtischen Radwegenetzes gehört.
Durch die Verbesserung der Radinfrastruktur auf Höhe der Sigmundskroner Straße sollen das Überetsch und das mittlere Etschtal besser an die Stadt angebunden werden. Darüber hinaus erhöht der neue Abschnitt die Verkehrssicherheit im Bereich der Waldner-Klinik und des Langzeitkrankenhauses. Wer zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs ist, muss künftig nicht mehr auf die viel befahrene Sigmundskroner Straße ausweichen, die an dieser Stelle ohne Bürgersteig ist.
Perspektivisch soll die gesamte Ost-West-Verbindung entlang der ehemaligen Staatsstraße in mehreren Schritten ausgebaut werden und die nachhaltige Fortbewegung noch attraktiver und einfacher machen.
Der Bau dieses neuen Abschnitts erfolgte in Absprache mit der Landesverwaltung. Da das Infrastrukturamt des Landes zeitgleich eine neue Regenwasserableitung in der Laura-Conti-Straße errichtete und Arbeiten auch im Bereich der Kaiserau durchführe, stimmte sich das städtische Mobilitätsamt bei den Planungen eng mit den zuständigen Landesstellen ab, um die beiden Bauvorhaben bestmöglich zu verzahnen und ressourcensparend umzusetzen.
Der neue gemeinsame Geh- und Radweg ist rund 40 Meter lang. Im Bereich der Kreuzung mit der Kaiserau ist er rund vier Meter, auf dem geraden Abschnitt rund drei Meter breit. Die Baukosten beliefen sich auf knapp unter 40.000 Euro.