Neuer “Pakt” zwischen der Stadt Bozen und dem WOBI: Mehr Zusammenarbeit bei den Themen Wohnen, Sicherheit und Gemeinschaftsförderung

Bürgermeister Corrarati hat im Rathaus die Präsidentin des Wohnbauinstituts Francesca Tosolini empfangen
Veröffentlichungsdatum:

29.05.2025

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Beschreibung

Heute Vormittag wurde bei dem Treffen zwischen dem Bürgermeister von Bozen, Claudio Corrarati und der Präsidentin des Wohnbauinstituts (WOBI) Francesca Tosolini beschlossen, künftig enger zusammenarbeiten zu wollen. Bei dem Gespräch, das im Rathaus stattgefunden hat, wurde eine Vereinbarung besiegelt, aufgrund welcher die Stadt und das WOBI künftig ihre Zusammenarbeit stärken und ausbauen wollen.

Mehr als 21.000 Personen leben allein in Bozen in einer WOBI-Wohnung. Aus diesem Grund kann das Wohnbauinstitut zu Recht als ein wichtiger Partner auf dem Wohnungsmarkt bezeichnet werden. Daher wurde bei dem heutigen Treffen bekräftigt, die Zusammenarbeit weiter auszubauen, um gemeinsame Lösungen für die Herausforderungen auf sozialer Ebene und auf dem Wohnungsmarkt zu finden.

Bozen bekommt im WOBI eine eigene Kontaktstelle

Eine der ersten konkreten Entscheidungen, die heute getroffen worden sind, ist die Einrichtung einer Kontaktstelle im WOBI, die nur für die Belange der Stadt Bozen zuständig ist. Auf diese Weise sollen die Kommunikation und der Informationsaustausch vereinfacht und beschleunigt werden. Die Kontaktstelle hat vor allem die Rolle einer Vermittlerin zwischen den Bürgerinnen und Bürgern, der Gemeindeverwaltung und dem WOBI, bei ihr können Beschwerden und Hinweise hinterlegt werden, sie erhebt kritische oder problematische Situationen und sie unterstützt bei der Ausarbeitung von gemeinsamen und schnellen Lösungen.

Sicherheit und Nachbarschaftskontrolle

Ein weiteres Thema, das bei dem heutigen Treffen besprochen wurde, war das Thema der Sicherheit. Das WOBI hat bereits mehr Kontrolle und ein besseres Monitoring der Wohngebäude eingeführt. Die Gemeindeverwaltung wird das WOBI dabei unterstützen, indem sie – insbesondere in Wohngebäuden, wo es Probleme gibt – die Nachbarschaftskontrolle aktivieren wird. Mit dieser Maßnahme sollen die Gebäude geschützt, die Verwahrlosung bekämpft und die Zivilcourage und das Verantwortungsbewusstsein der Bewohnerinnen und Bewohner gestärkt werden. Auf diese Weise sollen die Wohnviertel künftig sicherer werden, die Personen sollen sich in ihren Wohnungen sicher und wohl fühlen, was auch eine Steigerung der Lebensqualität mit sich bringt. Es wurde heute auch betont, dass diese Maßnahmen unter der aktiven Einbindung der Bevölkerung umgesetzt werden.

Gemeinschaftsflächen einrichten, um Gemeinschaft zu fördern

Bürgermeister Corrarati und Präsidentin Tosolini sagten, dass die Gemeinschaftsflächen der WOBI-Gebäude künftig auch für kulturelle Zwecke, für Sportveranstaltungen und für interkulturelle Events genutzt werden sollen, um Integration und Teilhabe zu fördern und das Zugehörigkeitsgefühl der Bewohnerinnen und Bewohner zu stärken. Damit soll die Entwicklung einer dynamischen und solidarischen Gemeinschaft angestoßen werden, durch die die Wohnviertel lebenswerter werden.

Lösungen für die Wohnungsnot

Auch die Probleme, die mit dem angespannten Wohnungsmarkt zusammenhängen, sind heute besprochen worden. Bürgermeister Corrarati und Präsidentin Tosolini haben die Absicht geäußert, die Verwaltung der Mietwohnungen des WOBI zu verbessern, um die Abwicklung der Verfahren zu beschleunigen und auf diese Weise die Wartezeiten für die Zuweisung einer WOBI-Wohnung an die Familien, die in den Rangordnungen eingetragen sind, zu verkürzen.

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Ultimo aggiornamento

Letzte Änderung: 09.06.2025 10:58

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