Neue unterirdische Wertstoffsammelstelle am Dominikanerplatz

Unterirdische Container anstelle der Sammelglocken für die getrennte Sammlung von Papier, Plastik und Glas
Veröffentlichungsdatum:

28.06.2024

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Beschreibung

An der Ostseite der Dominikanerkirche befindet sich eine neue unterirdische Sammelstelle für Papier, Plastik und Glas. Sie ersetzt die Sammelglocken, die hier am Anfang der Kapuzinergasse viele Jahre lang gestanden haben. Die neue Sammelstelle wurde von der Gemeindeverwaltung Bozen und der SEAB AG verwirklicht. Die SEAB AG hat die Bauarbeiten und den Ankauf der Sammelbehälter übernommen. Die Bauleitung oblag dem Amt für Infrastrukturen und Freiraumgestaltung der Stadtgemeinde Bozen. Es wurden 6 neue Sammelbehälter in den Untergrund eingelassen. Heute Vormittag haben der Vizebürgermeister und Stadtrat für öffentliche Arbeiten der Stadtgemeinde Bozen, Stephan Konder, und die Stadträtin für Umwelt, Chiara Rabini die neue unterirdische Wertstoffsammelstelle der Öffentlichkeit vorgestellt. Es handelt sich dabei um ein Sammelsystem, das dem neuesten Stand der Technik entspricht. Mit diesem Sammelsystem soll auch vermieden werden, dass Hausmüll u.Ä. bei den Sammelstellen für die getrennte Müllsammlung abgelagert wird, was in der Vergangenheit immer wieder vorgekommen ist, trotz dass die Gemeinde die Sammelstellen mit Videokameras überwacht und hohe Geldbußen verhängt hat. Und außerdem wird die Fläche neben der Dominikanerkirche auch in ästhetischer Hinsicht aufgewertet, weil die Sammelglocken entfernt worden sind.

Vizebürgermeister Konder und Stadträtin Rabini erklärten, dass die Wahl des neuen Standortes nicht zufällig war. „Nach dem erfolgreichen Probelauf mit der ersten unterirdischen Sammelstelle bei der Marienklinik in der Claudia-de’-Medici-Straße haben wir diese Stelle ausgewählt. Wir sind hier mitten in der Altstadt, umgeben von architektonisch und kunsthistorisch wertvollen Gebäuden. Bei den Sammelglocken wurde immer wieder Hausmüll abgelagert, und dieses Problem musste gelöst werden. Aus diesem Grund sind die unterirdischen Sammelbehälter eine gute Lösung. Die Entleerungen durch die SEAB AG sind so geplant, dass es möglichst wenig Lärm und Unannehmlichkeiten für die Anrainer gibt.“ erläuterten Konder und Rabini. Sie fügten hinzu, dass dieses Sammelsystem auch in den anderen Stadtvierteln eingeführt werden soll. Es gibt bereits ein Dutzend Standorte, die dafür in Frage kämen.

Die anwesenden Techniker erklärten, dass bei einer minimalen Oberflächenbesetzung eine sehr große Menge an Wertstoffen gesammelt werden kann. Die Sammelbehälter sind aus Inox-Stahl und lassen sich mit einem Pedal öffnen. Für die Butzerinnen und Benutzer gibt es keine hygienischen Bedenken, weil sie keine Teile angreifen müssen. Glas, das beim Einwerfen in eine Sammelglocke einen großen Lärm macht, produziert beim Einwurf in den unterirdischen Behälter viel weniger Lärm. Die Sammelbehälter sind sehr groß und können eine beachtliche Menge an Papier, Plastik und Glas aufnehmen. Auf diese Weise reduziert sich auch die Zahl der Entleerungen. Die Sammelbehälter sind auch nicht der Witterung ausgesetzt, und es können keine Flüssigkeiten oder Gerüche austreten, was bisher häufig ein Problem dargestellt hat.

Die Kosten für die neue unterirdische Wertstoffinsel betragen 93.818,00 Euro. Hinzu kamen die nicht vorhersehbaren Kosten von 76.000,00 Euro für die Verlegung der Abwasserleitung, die unter der neuen Sammelstelle verlaufen war.

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Ultimo aggiornamento

Letzte Änderung: 09.06.2025 18:27

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