Beschreibung
Im vergangenen November wurden die Arbeiten zur Entschärfung der Steinschlaggefahr oberhalb von St. Magdalena an das beauftragte Bauunternehmen übergeben. Nach dem großen Erdrutsch im Januar 2021, bei dem das Hotel Eberle teilweise zerstört wurde, hatte die Stadt beschlossen, in einem weitläufigen Gebiet oberhalb von Rentsch und St. Magdalena Steinschlagbarrieren anzubringen. Nach Abschluss der von der Stadt in Auftrag gegebenen Arbeiten können die privaten Eigentümer des Hotel Eberle, das 2021 durch einen Felssturz stark beschädigt wurde, die Felswand unmittelbar hinter dem Hotel entsprechend sichern.
Die Bauarbeiten sind derzeit im Gange und verlaufen wie geplant. Die Durchführung der Arbeiten wird rund 365 Tage in Anspruch nehmen.. Die Auftragssumme beläuft sich auf 3.670.608,69 EUR netto, wobei 80% der anerkannten Kosten vom Landesamt für Bevölkerungsschutz übernommen. Für die Bauarbeiten ist eine Bietergemeinschaft bestehend aus den Fachunternehmen Unirock (Bozen), Geobau (Bozen) und Consorzio Triveneto Rocciatori (Fonzaso, Belluno) zuständig. Koordiniert werden die Arbeiten vom städtischen Amt für Geologie, Zivilschutz und Energie unter der Leitung von Emanuele Sascor.
Die Arbeiten umfassen die Anbringung modernster Steinschlagbarrieren mit einer hohen Aufnahmefähigkeit. Des Weiteren werden punktuell Konsolidierungsmaßnahmen durchgeführt. Auch ein großer Felsblock wird gesprengt. Derzeit werden Bäume und Unterholz entfernt und entlang des künftigen Verlaufs der Steinschlagbarrieren Bohrungen für die temporären Anker vorgenommen.
Während der gesamten Bauphase bleibt die Oswaldpromenade ab dem Aussichtspunkt, der sich zwischen dem Zustieg vom Oswaldweg aus und dem Hotel Eberle befindet, geschlossen. Auf der anderen Seite (Richtung Brixen) gilt die Sperrung ab der Zufahrt zum Hotelparkplatz.