Neue Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrs- und Sicherheitslage nach der Sperrung der Unterführung in der Trienter Straße

Intelligente Ampeln, zweispurige Abfahrt von der Rombrücke und weitere Maßnahmen für mehr Sicherheit und einen flüssigen Verkehr
Veröffentlichungsdatum:

20.07.2026

Themen

Kategorie

  • Pressemitteilung
© mp - Creative Commons Attribution 4.0 International (CC BY 4.0)

Beschreibung

Nach der Sperrung der Unterführung in der Trienter Straße ist das Verkehrsaufkommen im Bereich der Rombrücke deutlich angestiegen. Die Verbindung nach Oberau musste bekanntermaßen geschlossen werden, um die Bauarbeiten für den neuen Eisenbahntunnel zu ermöglichen. Um den Verkehr an der Rombrücke zu entflechten und flüssiger zu gestalten, hat die Stadt nun weitere dringende Anpassungen beschlossen. In acht bis zehn Tagen sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

Heute Vormittag stellten Bozens Bürgermeister Claudio Corrarati, Mobilitätsstadträtin Johanna Ramoser und der Leiter des Mobilitätsamtes Ivan Moroder die Neuerungen vor Ort der Öffentlichkeit vor.

An der Trienter Straße wird eine neue Ampelanlage installiert, um den von der Innenstadt kommenden Fahrzeugen das Einfahren der in den Kreisverkehr an der Rombrücke zu erleichtern und gleichzeitig all jenen, die zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs sind, ein sicheres Überqueren der Kreuzungsbereiche an der Trienter Straße, der Romstraße und Rombrücke zu ermöglichen.

Auf Höhe des Kreisverkehrs zwischen der Romstraße und der Galileistraße wird eine Bedarfsampel für Fußgängerinnen und Radfahrer installiert, um die Sicherheit beim Überqueren dieses besonders verkehrsreichen Kreuzungsbereichs weiter zu verbessern.

Auf der Rombrücke wird die Busspur entfernt. Dadurch kann die Einfahrt in den Kreisverkehr zweispurig ausgebaut werden: eine Fahrspur ist Fahrzeugen vorbehalten, die in die Eisackuferstraße einbiegen, die andere allen, die in Richtung der Claudia-Augusta-Straße unterwegs sind. Zugleich wird die Mittelinsel am Kreisverkehr verkleinert, um Platz für die beiden Fahrstreifen zu schaffen und die Leistungsfähigkeit des Kreisverkehrs zu verbessern. Durch diese Maßnahme soll sich die Verkehrslage auf einer der meistbefahrenen Verkehrsachsen der Stadt entspannen. Täglich fahren rund 11.000 Fahrzeuge von der Romstraße in Richtung der Eisackuferstraße und Oberau und rund 16.000 Fahrzeuge in umgekehrter Richtung. Weitere 15.000 Fahrzeuge sind von der Trienter Straße in Richtung der Eisackuferstraße unterwegs.

Mit der Neugestaltung der Verkehrsführung und der Anbringung der neuen Verkehrsanlagen wurde bereits heute begonnen. Die Arbeiten werden rund acht bis zehn Tage in Anspruch nehmen. Vor einigen Tagen bereits wurde im Bereich des Verdiplatzes eine intelligente Anzeigetafel in Betrieb genommen, die in Echtzeit über die Verkehrslage an der Trienter Straße informiert und gegebenenfalls eine Ausweichroute empfiehlt. Auch dies soll zu einer ausgewogeneren Verteilung des Verkehrs beitragen.

„Die Sperrung der Unterführung hat einschneidende Folgen für die städtische Mobilität. Dies war uns von Anfang an bewusst, und deshalb war auch klar, dass es zu dieser Art von Problemen

kommen könnte,“ so Bürgermeister Corrarati und Mobilitätsstadträtin Ramoser. „Wir haben die Schließung bewusst auf die weniger verkehrsintensiven Sommermonate verlegt, um die Entwicklungen besser beobachten und rasch die nötigen Maßnahmen vornehmen zu können. Dabei greifen wir jedoch nicht nur korrigierend ein: Mit der zweispurigen Einfahrt in den Kreisverkehr an der Rombrücke nehmen wir eine Verkehrslösung vorweg, die sowieso Teil der Agenda Bozen ist.“ In diesen Tagen seien abwechselnd vier Einsatzkräfte der Bozner Stadtpolizei vor Ort, um den Bereich zu sichern, doch dies sei keine endgültige Lösung. „Es braucht auch in diesem Bereich Infrastrukturmaßnahmen, um den Verkehr flüssiger zu gestalten und allen Verkehrsteilnehmern und Verkehrsteilnehmerinnen mehr Sicherheit zu bieten. Derzeit ist die Situation herausfordernd, aber unter Kontrolle. Eine effektive Verbesserung wird es erst mit der Umsetzung der geplanten strategischen Mobilitätslösungen geben,“ so der Bürgermeister.

Die aktuellen Änderungen sind daher nicht nur als eine schnelle Problemlösung gedacht. Vielmehr nehmen sie die zukünftige Verkehrsführung in diesem Bereich der Stadt vorweg. Dies gilt im Besonderen auch für die zweispurige Abfahrt von der Rombrücke, die auch als mittel- bis langfristiges Vorhaben in der „Agenda Bozen“ vorgesehen ist.

„In den nächsten Jahren kommen auf die Stadt bedeutende Infrastrukturmaßnahmen zu“, sagte der Bürgermeister. „Einige davon können wir bereits jetzt umsetzen und damit den Alltag der Bürgerinnen und Bürger etwas erleichtern. Eine insgesamt bessere Erreichbarkeit und Mobilität lässt sich jedoch nur durch die Umsetzung der strategischen Verkehrsprojekte der Agenda Bozen in ihrer Gesamtheit erzielen.“ (mp/ct)

Bilder

Bearbeitet von

5.2 Amt für Mobilität

Verkehrsanalysen, Verkehrsplanung, Ampelregelung, Nachhaltige Mobilität, öffentliche Beleuchtung, COSAP bei Bauarbeiten

Weitere Informationen

Letzter Veröffentlichungstag

20.07.2028

Ultimo aggiornamento

Letzte Änderung: 20.07.2026 17:05

Sito web e servizi digitali OpenCity Italia · Zugriff auf Site-Editoren