Beschreibung
Heute Vormittag wurde der neue, kostenpflichtige Camperparkplatz in der Pfarrhofstraße vorgestellt. Er befindet sich auf dem großen Parkplatz gegenüber des Friedhofes in Oberau. Bei der Pressekonferenz vor Ort waren der Bürgermeister Claudio Corrarati, Mobilitätsstadträtin Johanna Ramoser, der Direktor des Mobilitätsamtes der Stadtgemeinde Bozen, Ivan Moroder, der Präsident der SEAB AG, Kilian Bedin und die Verantwortliche für die Parkplatzbewirtschaftung der SEAB AG, Monia Milan, anwesend.
Der neue Camperparkplatz wird von der SEAB AG geführt. Er verfügt über 19 Stellplätze, auf denen für maximal 72 Stunden geparkt werden darf. Die Parkgebühr für 24 Stunden beträgt 30,00 Euro, für 12 Stunden 25,00 Euro und für 6 Stunden 20,00 Euro. Die Einrichtung des neuen Camperparkplatzes ist Teil des Projekts für die Neugestaltung der großen Parkfläche in der Pfarrhofstraße.
Bürgermeister Claudio Corrarati sagte, dass die Neugestaltung auch den Touristen zugutekommt, die die Stadt besuchen. „Es war notwendig, für die Touristen, die mit dem Wohnmobil nach Bozen kommen, eine geeignete Parkfläche einzurichten. Da die Parkdauer pro Stellplatz auf 72 Stunden beschränkt ist, ziehen wir keine Dauerparker an, und die Campertouristen finden einen sauberen und geordneten Parkplatz vor.”
Anschließend erklärte der Bürgermeister die nächsten Schritte für die Neugestaltung der restlichen Parkfläche. „Neben dem Camperparkplatz wird die Stellfläche noch einmal geteilt. Ein Teil dieser Fläche wird auch für Wohnmobile reserviert, allerdings mit einer erlaubten Parkdauer von bis zu einem Jahr. Auch dieser Parkplatz wird von der SEAB AG geführt. Der andere Teil ist hingegen ein normaler Parkplatz für alle. Die Neugestaltung war dringend notwendig, da die Parkplätze im Laufe der Jahre immer mehr verkommen sind und nicht mehr nur zum Parken benutzt worden sind.“
Auch bei den anderen Parkflächen sind kleinere Arbeiten vorgesehen. So werden bei den Einfahrten zum Parkplatz vor dem Südeingang des Friedhofes und zur Sportzone Pfarrhof Höhenbegrenzer angebracht. „Wir möchten diese Parkplätze auch qualitativ aufwerten. Wer von Süden in Richtung Stadtzentrum fährt, kommt an diesen Parkplätzen vorbei. Daher sollen sie sauber und ordentlich sein, denn sie sind auch ein Aushängeschild für unsere Stadt.“
Mobilitätsstadträtin Johanna Ramoser erinnerte daran, dass die Einrichtung des neuen Camperparkplatzes zum Projekt für die gesamte Neugestaltung der Parkflächen in der Pfarrhofstraße gehört.
„Die drei großen Parkplätze hier in der Pfarrhofstraße waren immer schon für unterschiedliche Nutzungen bestimmt. Sie sind aber in den vergangenen Jahren zum Teil als Dauerparkplätze
für Wohnmobile und andere Fahrzeuge missbraucht worden, was zu Verwahrlosung und Verschmutzung geführt hat. Mehrmals mussten auch die Ordnungskräfte einschreiten. Daher haben wir beschlossen, gemeinsam mit den zuständigen Gemeindeämtern, mit der Ratskommission für Mobilität und Anderen ein Projekt zu erarbeiten, wie wir diese Parkflächen neu gestalten und auf diese Weise dem Dauer- und Wildparken vorbeugen können. Es gab einige Lokalaugenscheine, um gemeinsam eine Lösung zu finden.“
„Die Lösung sind drei getrennte Parkflächen, für Anrainer, Friedhofsbesuchende, Kundinnen und Kunden der Dienstleister und Unternehmen hier in der Gegend und Wohnmobilbesitzer. Die klare Regelung der Nutzung der Parkflächen trägt dazu bei, dass die Parkplätze künftig sicher und sauber sind, und das ist wichtig, denn die Parkplätze liegen an einer wichtigen Straße ins Stadtzentrum.“