Netzwerk der UNESCO-Kreativstädte: Bozen setzt auf Kultur, Innovation und eine nachhaltige Stadtentwicklung

Bürgermeister Corrarati nahm in Parma am Treffen der italienischen UNESCO-Kreativstädte teil und kündigte an, dass Bozen 2027 das „Festival der Kreativkultur“ ausrichten wird
Veröffentlichungsdatum:

13.02.2026

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Beschreibung

Bozens Bürgermeister Claudio Corrarati nahm heute im Rathaus von Parma an einer Tagung des italienischen Städte- und Gemeindeverbandes ANCI und italienischen UNESCO-Kreativstädte teil. Dabei ging es um das Thema Vernetzung und Innovation, aber auch um die strategische Bedeutung der Kultur- und Kreativwirtschaft für eine zukunftsfähige, innovative Stadtentwicklung und für einen nachhaltigen Tourismus.

In Italien gibt es insgesamt 16 Kreativstädte, die von der UNESCO als solche anerkannt wurden und die Exzellenz-Zentren in einem bestimmten Kreativbereich - Film, Musik, Handwerk und Volkskunst, Design, Gastronomie, Literatur oder Medienkunst – sind. Bozen wurde vor einigen Jahren von der UNESCO offiziell als Kreativstadt im Bereich Musik anerkannt. Die Kreativstädte sind in einem Netzwerk zusammengeschlossen, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Kultur, die Innovation und eine nachhaltige Stadtentwicklung zu fördern.

In seiner Rede betonte Bürgermeister Corrarati, man müsse die UNESCO- Anerkennung als Kreativstadt durch eine noch engere und strukturiertere Zusammenarbeit zwischen den Städten noch mehr mit Leben füllen. „Innovation und Fortschritt entstehen, wo Wirtschaft und Kultur eng zusammenarbeiten.“ so Corrarati. „Die Kooperation zwischen diesen beiden Sektoren schafft Wachstum, bietet neue Chancen für junge Menschen und stärkt die Verbindungen zwischen dem öffentlichen und dem privaten Sektor. Bozen wird alles daransetzen, um diese so wichtige Auszeichnung durch konkrete und pragmatische Maßnahmen mit Leben zu füllen.“

Corrarati kündigte an, dass Bozen 2027 ein „Festival der Kreativkultur“ ausrichten werde, das Kreativwirtschaft und Kulturschaffende miteinander verbinden und das Netzwerk der italienischen UNESCO-Kreativstädte weiter stärken soll. „Unser kultureller Reichtum ist ein starker Motor für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung unserer Stadt: Wenn Kultur und Wirtschaft miteinander in Dialog treten, wächst das Gemeinschaftsgefühl, entstehen positive Kreisläufe, ergeben sich neue Chancen“, so Corrarati.

In diesem Zusammenhang kommt auch der Tourismuswirtschaft eine strategische Rolle zu. Hier müsse die internationale Ausrichtung durch die Stärkung der lokalen Kreisläufe und die Betonung der Standortmerkmale wie auch der Traditionen und kulturellen Eigenheiten ergänzt werden, so Corrarati. In Bozen finden bereits diverse Veranstaltungen statt, die Kultur, Kreativität und Stadtraum miteinander verbinden. Mit dem „Festival der Kreativkultur“ wollen wir diese Verbindungen und auch die vielfältigen Ausprägungen von Kreativität in unserem Land noch einmal ganz konkret wertschätzen. Gleichzeitig können wir anhand von Kultur und Innovation und durch eine nachhaltige touristische Entwicklung auch junge Menschen unterstützen und das Gemeinschaftsgefühl stärken.“

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Letzter Veröffentlichungstag

13.02.2028

Ultimo aggiornamento

Letzte Änderung: 13.02.2026 17:30

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