Beschreibung
Bozen nahm heute am „Giretto d’Italia 2026“ teil, einem Städtewettbewerb zur Förderung aktiver und umweltfreundlicher Mobilitätsformen. Diese italienweite Initiative findet jährlich im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche statt und erfasst, wie viele Personen ihren Weg zur Arbeit oder zur Schule zu Fuß, mit dem Fahrrad oder auf andere nachhaltige Weise zurücklegen.
Von 7.15 Uhr bis 9.15 Uhr wurden an den beiden Kontrollstellen, an der Talferbrücke nahe der Bar Luce und in der Triester Straße nahe der Eurac, insgesamt 4.170 Fortbewegungen gezählt. Dies entspricht einem Anstieg in Höhe von 25,5 % gegenüber der letztjährigen Ausgabe. 2025 waren anlässlich des „Giretto d’Italia“ an den beiden Kontrollpunkten insgesamt 3.324 Durchfahrten registriert worden.
„Die Zahlen zeigen, dass sich heute viele Bürgerinnen und Bürger an der Initiative beteiligt haben. Noch wichtiger aber ist, dass sich immer mehr Menschen dafür entscheiden, nachhaltige Fortbewegungsformen konsequent in ihren Alltag einzubauen,“ so Bozens Umweltstadtrat Marco Caruso. „Viele Boznerinnen und Bozner legen den Weg zur Arbeit, zur Schule oder andere Strecken regelmäßig zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurück. Dies trägt nicht nur zur Verringerung von Verkehr und Luftverschmutzung, sondern auch zu einer lebenswerteren Stadt bei. Dass es in diesem Jahr eine höhere Beteiligung gab als im Vorjahr, stimmt uns optimistisch und bestätigt uns darin, weiterhin in aktive Mobilität und in die Verbesserung der Rahmenbedingungen zu investieren, damit die Menschen das Auto immer öfter zu Hause lassen.“
Heute wurde jedoch nicht nur erfasst, wer zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs war, sondern auch erhoben, wie viele Personen aus dem Homeoffice gearbeitet haben. Für die rund 15.000 Beschäftigten des öffentlichen Sektors, d. h. für die Bediensteten der Region, des Landes, der Stadt, des Sanitätsbetriebs, der Justiz, der Post, der Schulen und Kindergärten und anderer öffentlicher Einrichtungen, wurde die Zahl der heute im Homeoffice tätigen Personen auf 700 geschätzt. Für den privaten Sektor mit seinen rund 50.000 Beschäftigten wurde davon ausgegangen, dass heute rund 2.500 Personen von zu Hause aus tätig waren.
Der „Giretto d’Italia“ ist ein Städtewettbewerb zur Förderung nachhaltiger Mobilitätsformen. Ausgezeichnet werden Städte, in denen sich besonders viele Personen zu Fuß oder mit dem Fahrrad fortbewegen. Bozen konnte bereits mehrfach den Sieg bei diesem Städtewettbewerb erringen. Im letzten Jahr belegte die Stadt den dritten Platz.
Mit ihrer Teilnahme an der Initiative zeigt die Stadt einmal mehr, dass sie es als ihre Kernaufgabe ansieht, umweltfreundliche und nachhaltige Fortbewegungsformen gezielt zu fördern und ihren Anteil im Alltag weiter zu erhöhen.