Beschreibung
Land und Gemeinde einigen sich darauf, den Zugang zu den beiden Buslinien 10A und 10B in der Landeshauptstadt zu vereinfachen - Die dafür notwendigen technischen Änderungen brauchen etwas Zeit.
Um die Mobilität in der Landeshauptstadt Bozen im Allgemeinen und um die Buslinien 10A und 10B, die wieder vor dem Bozner Bahnhof halten sollen, im Speziellen ging es am 22. Juli bei einem Treffen zwischen Vertretern von Land und Gemeinde Bozen. Der Zugang zu den beiden Buslinien soll vereinfacht werden, so der gemeinsame Tenor bei der Besprechung.
Die Änderung der Haltestellen wird nicht sofort umgesetzt, da sie technische Vorbereitungen erfordert. Diese hängen nicht nur mit dem Abschluss der Bauarbeiten im Waltherpark zusammen, sondern auch mit infrastrukturellen Maßnahmen, der nötigen Neuprogrammierung und Individualisierung der Linien sowie dem bevorstehenden Fahrplanwechsel.
Parallel dazu werden weitere schnellere und effizientere Alternativlösungen geprüft, um den Dienst für die Bürgerinnen und Bürger bestmöglich zu gestalten. Eine mögliche Zwischenlösung ist die Öffnung eines neuen Fußgängerzugangs vom Parkplatz Bozen Zentrum in der Garibaldi Straße direkt zum Stumpfgleis. Die Gemeinde hat die technischen Überprüfungen in puncto Sicherheit beschleunigt, während sich das Land nachfolgend bei der italienischen Bahngesellschaft RFI um die notwendige Genehmigung zur Öffnung bemühen wird.
In der Zwischenzeit wird in den kommenden Wochen auch der Tunnel in der Mayr-Nusser-Straße fertiggestellt, der zur Entlastung des Verkehrs im Bahnhofsbereich beitragen soll. Die Inbetriebnahme dieser Verbindung sei auch für die barrierefreie Erreichbarkeit der Linien 3 und 5 von strategischer Bedeutung, hieß es beim Gespräch.
Die Vertreter von Land und Gemeinde bekräftigten, auch in Zukunft proaktiv zusammenarbeiten zu wollen, und zwar mit dem gemeinsamen Ziel, die städtische Mobilität und die Dienste für die Bürgerinnen und Bürger weiter zu
Download «Sie sprachen über die Verbesserung der Mobilität in Bozen (von links): der Direktor des Mobilitätsamts der Gemeinde Bozen, Ivan Moroder, der Generaldirektor der Sasa AG, Ruggero Rossi de Mio, der Leiter des Landesamts für Personenverkehr, Mirko Waldner, der Landesrat für Infrastrukturen und Mobilität Daniel Alfreider, die Mobilitätsstadträtin Johanna Ramoser, der Bozner Bürgermeister Claudio Corrarati und der Bozner Vizebürgermeister sowie Stadtrat für öffentliche Arbeiten und Stadtplanung, Stephan Konder. (Foto: LPA/Ressort für Infrastrukturen und Mobilität)»