Beschreibung
Nachdem heute in der Presse Aussagen von Landesrat Daniel Alfreider veröffentlicht worden sind, haben Bürgermeister Claudio Corrarati und Vizebürgermeister Stephan Konder eine dringende Aussprache mit dem Land gefordert, um Klarheit über die Zukunft des Fahrradparkplatzes zu erhalten und im Allgemeinen über die Mobilitätsprojekte zu sprechen, die die Stadt Bozen direkt betreffen.
„Wir sind sehr überrascht darüber, dass wir aus der Zeitung erfahren müssen, dass Pläne und Projekte, die die Stadt Bozen direkt betreffen, ohne vorherige Absprache mit der Gemeindeverwaltung abgeändert werden.“ sagen Corrarati und Konder. „Bei Angelegenheit von so großer Bedeutung müssen sich die Gemeinde und das Land absprechen und die Entscheidungen gemeinsam treffen“.
Laut dem Zeitungsbericht könnte der Fahrradparkplatz nicht mehr gebaut werden, weil die verfügbaren Flächen anderweitig genutzt werden könnten. „Sollte dies der Fall sein, so fordern wir eine sofortige Klärung der Gründe. Und es muss geprüft werden, welche Folgen diese Entscheidung für Bozen hat. Es darf nicht der Eindruck entstehen, dass Bozen säumig ist oder die Entscheidung aufschiebt, wenn dann Umstände auftreten, die sich auf die Durchführung der Pläne auswirken können. Es ist in diesem Fall notwendig, gemeinsam darüber zu sprechen".
Das Thema der Fahrradparkplätze ist von Bedeutung, auch angesichts der vielen Pendlerinnen und Pendler, die jeden Tag nach Bozen kommen, weil sie hier arbeiten oder zur Schule gehen oder studieren. „Fahrradparkplätze sind Infrastrukturen, die die Stadt und ihr Mobilitätskonzept direkt betreffen. Daher ist es nicht denkbar, dass dieses Thema ohne vorherige Absprachen mit der Gemeindeverwaltung behandelt oder die damit zusammenhängenden Projekte oder Pläne ohne Rücksprache abgeändert werden“.
Bürgermeister Claudio Corrarati und Vizebürgermeister Stephan Konder werden daher um eine dringende Aussprache mit Landeshauptmann Arno Kompatscher und Landesrat Daniel Alfreider ansuchen.
„Es muss geklärt werden, was vorgefallen ist, und es muss wieder einen konstanten und regelmäßigen Informationsaustausch zwischen der Gemeinde und dem Land geben. Bozen ist die Landeshauptstadt von Südtirol und es ist nicht akzeptabel, dass wir Entscheidungen, die sich direkt auf die Mobilität in der Stadt und ihre Entwicklung auswirken, aus der Presse erfahren. Projekte, Pläne und Lösungen müssen gemeinsam diskutiert und definiert werden“. (mp/mm)