Beschreibung
Anlässlich des heute stattfindenden Aktionstags gegen Mobbing und Cybermobbing und finden im gesamten Stadtgebiet, so auch am Rathausplatz, am Dominikanerplatz, in der Museumsstraße und am Matteottiplatz, Flashmobs statt, mit denen junge Künstlerinnen und Künstler auf das Thema Mobbing im Internet aufmerksam machen und mehr Respekt im Netz einforderten.
Bereits seit mehreren Jahren unterstützt das städtische Amt für Familie, Frauen, Jugend und Sozialförderung verschiedene Maßnahmen zur Mobbing- und Cybermobbingprävention. Um auf das Thema aufmerksam zu machen und Betroffene auf Hilfsangebote hinzuweisen, veranstaltet das Amt heute in Zusammenarbeit mit einer Gruppe junger Bozner Künstlerinnen und Künstler an mehreren Stellen im Stadtgebiet Flashmobs zum Thema. Auf diese Weise will man möglichst viele Menschen erreichen und für das Thema Mobbing im Internet sensibilisieren. Gestaltet werden die Flashmobs, die zwischen 15.00 Uhr und 19.30 Uhr am Rathausplatz, am Dominikanerplatz, in der Museumstraße und am Matteottiplatz stattfinden, von Simone Melchiori, Michele Bresadola, Alice Ravagnani, Luca Ravagnani, Laura Stimpfl und Alessandro Costa. Dabei wird eine typische Mobbingsituation nachgespielt und die Reaktion der Passantinnen und Passanten getestet. Der Psychologe Alberto Malfatti vom Jugendkompetenzzentrums „Sonnenschein“ des Vereins La Strada-Der Weg begleitet die Flashmobs und steht allen Interessierten für Fragen, Information und Aufklärung zur Verfügung.
„Von diesem Tag soll die Botschaft ausgehen, dass wir nicht wegschauen oder gar untätig bleiben dürfen", so Jugendstadtrat Gennaccaro. „Vielmehr müssen wir eingreifen und den betroffenen jungen Menschen sagen, dass sie sich ohne Angst an ihre Freunde, Lehrkräfte, Trainer, Eltern oder andere Vertrauenspersonen wenden können.“ Allerdings betreffe Mobbing nie nur Opfer und Täter, sondern auch Mitläufer und Zuschauer, so Gennaccaro. „Wer das Problem lösen will, muss sie mit ins Boot holen. Die heutige Initiative soll uns alle wachrütteln. Es liegt in unserer Verantwortung, in solchen Situationen nicht nur passiv zuzuschauen, sondern aktiv zu handeln.“