Beschreibung
Im Museum für moderne Kunst „Museion“ in Bozen ist heute Vormittag das Festprogramm rund um die Olympische Fackel vorgestellt worden, die am Dienstag, 27. Januar 2026 anlässlich der Olympischen Winterspiele Mailand-Cortina 2026 in Bozen eintreffen wird. Im Museion wird derzeit auch die Ausstellung „What we carry“ gezeigt, eine Sammlung von 43 olympischen Fackeln, von den Olympischen Spielen in Berlin 1936 bis zur Sommerolympiade in Paris 2024. Die Vorstellung des Festprogramms fand im Beisein von Landeshauptmann Arno Kompatscher und Bozens Bürgermeister Claudio Corrarati statt.
Bozen ist eine der Etappen der Reise der Olympischen Fackel durch Italien. Sie wird am Dienstag, 27. Januar 2026 in Bozen erwartet. Aus diesem Anlass ist ein reichhaltiges Rahmenprogramm erstellt worden, denn die Landeshauptstadt wird in diesen Stunden im Rampenlicht der nationalen und internationalen Medien stehen und möchte sich daher auch gut präsentieren.
„Die Olympische Fackel wird nach Bozen kommen und von hier aus auch an andere Orte in Südtirol getragen. Sie soll in uns den olympischen Geist entfachen.“ sagte Landeshauptmann Kompatscher. „Das Olympische Feuer ist ein Feuer mit Symbolkraft: Die Olympiade ist ein außergewöhnliches Sportereignis, das für unser Land auch in kultureller Hinsicht von großer Bedeutung ist. Wir können unser Land präsentieren, unsere Traditionen und Gebräuche, unsere Kulturen und Sprachen, die friedlich zusammenleben und trotz aller Unterschiede vereint sind.“
37 Fackelträgerinnen und Fackelträger werden die Olympische Fackel durch die Stadt Bozen begleiten. Sie starten mit Fahrzeugen um kurz vor 18.00 Uhr an der Reschenbrücke, von dort geht es durch die Reschenstraße, die Drususallee, die Italienallee und die Freiheitsstraße, dann weiter über die Talferbrücke, die Rosministraße, die Dantestraße, die Marconistraße, den Verdiplatz, die Garibaldistraße bis zum Bahnhofsplatz. Von hier aus wird die Olympische Fackel zu Fuß weitergetragen, und zwar durch die Laurinstraße, die Weintraubengasse, die Lauben, die Goethestraße, den Dominikanerplatz und den Pfarrplatz bis zum Waltherplatz. Am Waltherplatz wird dann das Olympische Feuer entzündet. Auf ihrem Weg durch Bozen wird der Verkehr kurz angehalten. Es sollte zu keinen größeren Verkehrsbehinderungen kommen.
„Es ist eine große Ehre, dass die Olympische Fackel nach Bozen kommt. Ein besonderer Moment wird das Entzünden des Olympischen Feuers sein. Das Olympische Feuer wird zwar nur ein paar Stunden in Bozen brennen, aber das wird auf jeden Fall ein sehr emotionales Ereignis.“ sagte Bürgermeister Corrarati. „Ich glaube, dass der Fackellauf und das Olympische
Feuer auf dem Waltherplatz ein feierlicher Moment für die Stadt sein wird, und daher lade ich die Bevölkerung ein, dabei zu sein und die Fackelträgerinnen und Fackelträger, die die Olympische Fackel durch Bozen begleiten, willkommen zu heißen. Das Organisationskomitee hat den Ablauf bis ins kleinste Detail geplant: Die Olympische Fackel wird mit ca. 7 km/h durch Bozen gefahren und sie wird ca. 8 Minuten brauchen, um die einzelnen Stadtviertel zu durchqueren. Die Olympische Fackel in Bozen zu sehen ist einmalig, so wie es jede Olympiade ist.“ Und der Bürgermeister fügte hinzu: „Mit dem Eintreffen der Olympischen Fackel beginnt für Bozen ein besonders festlicher Abend, an dem Sport, Kunst und Musik im Mittelpunkt stehen werden. Der Abend soll Ausdruck der freudigen Erwartung der Olympischen Winterspiele Mailand-Cortina 2026 sein. Die Olympiade ist Vision, Gemeinschaft und Zukunft.“
Am Waltherplatz startet mit dem Eintreffen der Olympischen Fackel das Festprogramm City Celebration. Organisatoren sind die Stadtgemeinde Bozen und das Land Südtirol. Beginn ist um 17.00 Uhr. Es wird zunächst die Reise der Olympischen Fackel nachgezeichnet. Ab 17.50 Uhr steht der Südtiroler Sport im Mittelpunkt. Die Präsentation der Athletinnen und Athleten wird von Südtiroler Musikkapellen und ihren farbenfrohen Trachten umrahmt. Für diesen Teil des Festprogramms zeichnet der Verband der Südtiroler Musikkapellen verantwortlich.
Ein weiterer Höhepunkt ist der Auftritt der Gruppe „Cafelulé“. Sie wird an der Fassade der Südtiroler Sparkasse zeigen, was Tanz in der Vertikalen heißt. Die Fassade der Südtiroler Sparkasse wird zu ihrer Bühne, auf der sie ihre außergewöhnliche Choreographie zeigen werden, begleitet von Giorgio Moroders Musik 74 is the new 24.
Die Olympische Fackel wird gegen 19.30 Uhr auf dem Waltherplatz eintreffen. Dann wird das Olympische Feuer entzündet, und dieser Programmpunkt beschließt das Festprogramm am Waltherplatz.
Es folgt dann die „Flame After Hour“: Um 20.30 Uhr wird im Waltherhaus das Konzert „Ice-Cello“ aufgeführt. Unter der Leitung von Marco Mandolini spielen der Cellist Giovanni Sollima und das Haydn-Orchester die Stücke The N-Ice Cello und die Sinfonie Nr. 41 Jupiter von Wolfgang Amadeus Mozart. Das Stück „The N-Ice Cello“ hat Sollima für die Olympische Fackel in Bozen komponiert. Für das Gesamtkonzept verantwortlich ist Corrado Bungaro. Giovanni Sollima ist ein international bekannter Cellist und der bekannteste italienische Komponist der Gegenwart. Er arbeitete mit den renommiertesten italienischen und internationalen Musikern zusammen und ist mit den größten Orchestern weltweit aufgetreten. Sollima hat auch Musik für Filme, Theaterstücke, das Fernsehen und Tanzaufführungen geschrieben. Am 27. Januar 2026 spielt Sollima auf einem Cello aus Eis. Das Eis für den Körper des Instruments stammt aus dem Schnalstal, aus einer Höhe von 2.850 m. Karten für das Konzert gibt es unter www.haydn.it. Die Olympische Fackel wird auch in anderen Gemeinden von Südtirol erwartet. Die Etappen wurden bei der heutigen Pressekonferenz vorgestellt.