Beschreibung
Bozens Stadtregierung hat in seiner heutigen Sitzung unter dem Vorsitz von Bürgermeister Claudio Corrarati die Anbringung eines Sicherheitssystems für den kontrollierten Zutritt zum Rathaus genehmigt.
Wie Vizebürgermeister Stephan Konder bei der Vorstellung des neuen Konzepts berichtete, sollen am Haupteingang in der Gumergasse Personenschleusen angebracht werden, den unbefugten und ungeregelten Zugang zu den Büros in den oberen Stockwerken des Gemeindegebäudes verhindern. Installiert werden die Schleusen am Treppenaufgang und vor den Aufzügen. Sie sollen eine bessere Steuerung des Personendurchlaufs und punktuelle Zugangskontrollen ermöglichen.
Das System bietet ein hohes Maß an Sicherheit, zumal es verhindert, dass Personen sich ohne ein präzises Anliegen und ohne Termin im Gebäude aufhalten. Die Verantwortlichen versprechen sich dadurch mehr Schutz für das Personal und eine effizientere Zugangsregelung.
Am Treppenaufgang wird eine Doppelschleuse installiert. Vor den Aufzügen hingegen werden zwei Einzelschleusen angebracht, die so bemessen sind, dass auch Menschen mit einer Behinderung sie problemlos passieren können.
Das Schleusensystem aus einem Glas-Aluminium-Gehäuse ist mit Scheiben ausgestattet, die sich über einen Sensor automatisch öffnen und den Zutritt zu den oberen Stockwerken freigeben. Über ein Bedienelement am Informationsschalter können die Schleusen zudem manuell geregelt werden. Die Kosten für das Zutrittskontrollsystem belaufen sich insgesamt auf rund 90.000 Euro.
Vizebürgermeister Stephan Konder sagt. "Wir haben uns für ein Zutrittskontrollsystem entschieden, weil wir das Rathaus für alle sicherer machen wollen, insbesondere für die Beschäftigten. Gleichzeitig wollen wir einen geordneten und geregelten Zugang zu den Verwaltungsämtern. Diese Maßnahme ist verhältnismäßig, und sie ist sinnvoll, denn einerseits erleichtert sie uns die Zugangskontrolle und andererseits erlaubt sie weiterhin einen barrierefreien Zutritt und einen optimalen Service durch unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.“
Bürgermeister Claudio Corrarati betont: „Mit der Genehmigung des Machbarkeitsdokuments ist der erste Schritt für mehr Sicherheit und Kontrolle im Rathaus getan. Das System vereint gleich drei wichtige Aspekte auf sich: es bietet Schutz, einen weiterhin unkomplizierten Zugang und eine wirksame Zutrittssteuerung. Ich danke dem Vizebürgermeister dafür, dass er zeitnah und pragmatisch eine gute Lösung für dieses Anliegen auf den Weg gebracht hat. Damit kann die Verwaltung nun kurzfristig für mehr Sicherheit und einen gesteuerten Zutritt zum Rathaus sorgen.“ (mp/ct)