KlimaBZ: Weichenstellungen für eine nachhaltige Zukunft

Die im Rahmen der Initiative “ClimaBZ” ausgearbeiteten Empfehlungen zum Umgang mit der Klimakrise wurden dem Stadtrat vorgestellt
Veröffentlichungsdatum:

05.03.2025

Themen

Kategorie

  • Pressemitteilung
© Gemeinde Bozen - Unbekannte Lizenz

Beschreibung

Bozen nachhaltiger und zukunftsfähig zu machen – das ist das Ziel der Initiative „KlimaBZ“. Mit Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger und der Verantwortlichen von Verbänden und Organisationen brachte die Stadt im vergangenen Jahr einen Beteiligungsprozess auf den Weg, der von Eurac Research begleitet wurde und der eine breite Beteiligung der Menschen an Fragen der Zukunftsgestaltung und -sicherung ermöglichen sollte. Die Teilnehmenden konnten eigene Vorschläge einbringen, wie die Stadt zukunftsfit gemacht werden soll. Diese Vorschläge wurden in der Folge geprüft und in den städtischen Energie- und Klimaplan aufgenommen, mit dem sich die Stadt verpflichtet hat, den Schadstoffausstoß zu verringern und Maßnahmen zu ergreifen, um die Auswirkungen des Klimawandels abzumildern. An der Initiative nahmen 30 Bürgerinnen und Bürger teil – sie bildeten den so genannten „Klima-Bürgerrat“ - sowie 12 Vertreterinnen und Vertreter von Branchenverbänden und Organisationen. Zwischen September 2024 und Februar 2025 kamen die Teilnehmenden zu insgesamt sechs Sitzungen zusammen.

Die Empfehlungen wurden nun auf Vorschlag von Umweltstadträtin Rabini der Stadtregierung vorgestellt. Die Vertreterinnen und Vertreter des Klima-Bürgerrat riefen dazu auf, mehr in den öffentlichen Verkehr zu investieren durch eine engere Taktung der Fahrten und den Ausbau der Verbindungen, die Plätze und Straßen umfassend zu begrünen, das ökologische Bewusstsein zu stärken, die Gebäude durch gezielte Maßnahmen an der Gebäudehülle energetisch zu modernisieren und zu sanieren sowie die Bevölkerung für Energieeinsparmöglichkeiten zu sensibilisieren. Der vollständige Abschlussbericht wird in Kürze auf der Website der Stadt veröffentlicht.

Bozens Umweltstadträtin Chiara Rabini dankte allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für ihre wertvolle Arbeit und ihr Engagement.“ „Mein Dank geht aber auch an den Direktor des städtischen Energieamtes Emanuele Sascor sowie an den Leiter des EURAC-Instituts für erneuerbare Energien Wolfram Sparber und an Federico Voltolini von Eurac Research für die Organisation der Workshops, für die fachliche und wissenschaftliche Bewertung der eingegangenen Vorschläge und für den Abschlussbericht, der demnächst auf einer Bürgerversammlung und auch im Gemeinderat vorgestellt wird. Es ist wichtig, dass die 24 Empfehlungen des Bürgerrates und die 31 Empfehlungen der Stakeholder in den Energie- und Klimaplan der Stadt und in das Gemeindeentwicklungsprogramm aufgenommen und in konkrete Maßnahmen umgesetzt werden, damit wir die Auswirkungen des Klimawandels abmildern, die Treibhausgasemissionen bis 2030 reduzieren und eine nachhaltigere, sicherere und grünere Stadt schaffen können.“

Wolfram Sparber, Leiter des Eurac-Instituts für erneuerbare Energien, erklärte: „Die Schaffung einer nachhaltigeren Stadt mit hoher Lebensqualität ist ein komplexes Unterfangen, das alle Bereiche des täglichen Lebens tangiert. Mit dem Projekt „KlimaBZ“ haben wir den Menschen, die in dieser Stadt leben, und den verschiedenen Interessengruppen eine Stimme gegeben. Ihre Vorstellungen und Vorschläge für die künftige Entwicklung der Stadt sind wichtige Impulse auch für das Gemeindeentwicklungsprogramm, das derzeit ausgearbeitet wird.

Es liegt nun am neu gewählten Gemeinderat, die Ergebnisse des Abschlussberichts und die Empfehlungen zu bewerten und in den städtischen Energie- und Klimaplan aufzunehmen.

Ultimo aggiornamento

Letzte Änderung: 09.06.2025 10:47

Sito web e servizi digitali OpenCity Italia · Zugriff auf Site-Editoren