KlimaBZ – Neue Lösungen im Umgang mit dem Klimawandel

Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern unterschiedlicher Interessengruppen diskutierten Bürgerinnen und Bürger in den letzten Monaten, wie Bozen grüner und widerstandsfähiger werden kann
Veröffentlichungsdatum:

05.11.2024

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  • Pressemitteilung
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Beschreibung

Die Gemeinde Bozen arbeitet weiterhin mit Nachdruck daran, den Schadstoffausstoß zu reduzieren, die Folgen des Klimawandels für die Stadt abzumildern und das Stadtgebiet an die sich ändernden klimatischen Bedingungen anzupassen. Wie dies gelingen soll, wurde in den vergangenen Monaten im Rahmen eines Partizipationsprojekts der Stadt und des Eurac-Instituts für erneuerbare Energien mit dem Namen „KlimaBZ“ diskutiert.

Die Initiative „KlimaBZ“ dient dem Ziel, den städtischen Aktionsplan für nachhaltige Energie und Klima, der 2020 nach dem Beitritt Bozens zum Konvent der Bürgermeister für Klima und Energie erstmals ausgearbeitet wurde, zukunftsfähig zu machen. Dabei baut die Stadt auf die Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger. Sie sollen sich an dem Prozess mit eigenen Vorschlägen beteiligten und dadurch sicherstellen, dass die Maßnahmen wirklich von den Menschen mitgetragen werden und ihre Bedürfnisse berücksichtigt.

Die erste Projektphase endete am 23. Oktober mit dem letzten von fünf Treffen des so genannten Klimabürgerrates, an dem 30 Bürgerinnen und Bürger teilnahmen, und einer Interessengruppe bestehend aus 12 Vertreterinnen und Vertretern von Unternehmen, Wirtschaftsverbänden und Einzelhandel, aber auch aus der Zivilgesellschaft und dem öffentlichen Sektor.

Bei den Treffen diskutierten die Teilnehmenden, unterstützt von Fachkräften der Eurac und der Stadt Bozen, die Themen Mobilität, Gebäude und Energie sowie Stadtgrün und Biodiversität. Bei der Ausarbeitung der Vorschläge wurde nach dem Backcasting-Prinzip vorgegangen, bei dem zunächst festgelegt wird, welches Ziel in Zukunft idealerweise erreicht werden soll, um ausgehend von diesem Ziel rückwärtszuschauen und zu ergründen, was auf dem Weg zu diesem Ziel getan werden muss.

Bozens Umweltstadträtin Chiara Rabini dankte den Teilnehmenden für ihren Einsatz und ihre Vorschläge. „Der Schlüssel zu einer grüneren und nachhaltigeren Zukunft liegt in der aktiven Mitwirkung der Bevölkerung bei der Ideenentwicklung und in der guten Zusammenarbeit zwischen den Bürgern und der Verwaltung“, so Rabini.

Auch Projektkoordinator Federico Voltolini von Eurac Research zeigte sich vom Engagement beindruckt. „Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an den KlimaBZ-Treffen haben zahlreiche innovative Vorschläge eingebracht, deren Umsetzung Bozen nachhaltiger machen wird. In den kommenden Wochen werden wir die Vorschläge auswerten und prüfen, welche Wirkung sie erzeugen könnten und inwieweit sie umsetzbar sind. Auch die Vorschläge, die über das Online-Portal eingegangen sind, werden im Zuge dieses Prozesses analysiert.“

Beim nächsten Treffen, das für Januar geplant ist, werden alle Vorschläge vorgestellt und die finalen Handlungsempfehlungen formuliert, die zu einem Abschlussbericht zusammengefasst werden. Dieser wird anschließend dem Stadtrat und dem Gemeinderat übergeben. Der Abschlussbericht bildet die Grundlage für die Aktualisierung des Aktionsplans für nachhaltige Energie und Klima.

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Ultimo aggiornamento

Letzte Änderung: 10.01.2025 08:15

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