Beschreibung
Das Oberstes Institut für das Gesundheitswesen und das Gesundheitsministerium befassen sich seit Jahren mit der Überwachung, Vorbeugung und Bekämpfung nicht übertragbarer Krankheiten sowie mit der Erforschung ihrer Ursachen, auch durch die Durchführung von Erhebungen zur Beschreibung des Gesundheitszustands der erwachsenen Bevölkerung in Italien.
Im Jahr 2023 wurde eine neue Erhebung gestartet, die darauf abzielt, die Verteilung von Risikofaktoren für nicht übertragbare Krankheiten und die Prävalenz bestimmter Risikofaktoren (wie arterielle Hypertonie, Fettleibigkeit, Hypercholesterinämie, Diabetes usw.) zu bewerten und die Identifizierung von Bereichen zu fördern in denen es notwendig ist, Präventions-, Diagnose- und Hilfsstrategien umzusetzen.
Die Erhebung findet in verschiedenen italienischen Regionen statt. Aufgrund der intensiven Überwachungs- und Präventionsaktivitäten in der Region Trentino-Südtirol wurde die Gemeinde Bozen ausgewählt, an dieser neuen Erhebung teilzunehmen.
Ab Februar 2024 erhalten unter den Einwohnern der Gemeinde Bozen zufällig ausgewählte Männer und Frauen im Alter zwischen 35 und 74 Jahren per Post eine Einladung zur Teilnahme an der Erhebung. Die an der Studie teilnehmenden Personen werden kostenlos Tests (Messung von Blutdruck, Gewicht, Körpergröße, Blutabnahme, Urinanalyse) und der Erhebung von Informationen zu Lebensstilen mittels Fragebögen beim Südtiroler Sanitätsbetrieb unterzogen.
Die Erhebung wird vom Oberstes Institut für das Gesundheitswesen koordiniert und vom Gesundheitsministerium gefördert.
„Die Initiative“ – erklärte Bürgermeister Renzo Caramaschi – „ist für Präventions- und Forschungszwecke von großer Bedeutung. Ich lade daher die ausgewählten Bürgerinnen und Bürger ein, sich zu beteiligen, um dazu beizutragen, Krankheiten, die riskant und einschneidend für die eigene Gesundheit sind, zu kennen, vorzubeugen und zu bekämpfen. Dies hat eine positive Auswirkung auf die Lebensqualität und die öffentliche Gesundheit. Ich bedanke mich beim Oberstes Institut für das Gesundheitswesen, das die Gemeinde Bozen unter den interessierten Gemeinden ausgewählt hat und dem Südtiroler Sanitätsbetrieb auf lokaler Ebene für seinen Beitrag zur Organisation und Durchführung dieses Screenings der Bevölkerung.“