Beschreibung
Zum Anlass des Internationalen Tages der Kinderrechte, am 20. November, will die Gemeinde Bozen ihr ständiges Engagement zum Schutz und in der Förderung der Kinder- und Jugendrechte unterstreichen, mittels konkreter Aktionen und der Zusammenarbeit mit den Jugendrealitäten des Territoriums. Der Welttag der Kinderrechte stellt einen entscheidenden Zeitpunkt dar, um über die Fortschritte und die noch zu bewältigenden Herausforderungen beim Schutz der Rechte der Jüngsten der Gesellschaft nachzudenken, die in der UN-Konvention über die Rechte des Kindes verankert sind. In diesem Zusammenhang arbeitet die Gemeinde Bozen, die schon immer ein offenes Ohr für die Bedürfnisse der jungen Generationen hatte, täglich daran, ein Umfeld zu schaffen, das ihre harmonische Entwicklung fördert und ihre Grundrechte schützt.
Die Unterstützung der Kinder und Jugendlichen beschränkt sich nicht nur auf einen Tag, sie ist ein wichtiger Bestandteil in den von der Gemeinde das ganze Jahr über geförderten Politiken und Projekten. Ein Netzwerk von Diensten, Bildungsräumen, Jugendzentren und soziokulturellen Aktivitäten arbeiten in Synergie mit Vereinen und Realitäten auf dem Gemeindegebiet, um Gelegenheiten zum Wachstum, Bildung und Einbindung zu garantieren.
„Wir sind uns bewusst, dass eine Investition in unsere Kinder und Jugendlichen eine Investition in die Zukunft unserer Gemeinschaft darstellt“, sagt Jugendstadtrat Christian Battisti. „Unser Ziel ist es, sichere und stimulierende Räume zu schaffen, in denen sie ihr Ausdrucksvermögen entfalten, Fähigkeiten entwickeln und positive Beziehungen aufbauen können.“
Die Zusammenarbeit mit den Jugendvereinen ist ein Kernteil in den Strategien der Gemeinde für das Wohlbefinden der Minderjährigen. Jugendzentren, kreative Räume und Bildungsprojekte sind wesentliche Elemente, um die soziale Einbindung und die persönliche Entwicklung der Jüngsten zu fördern. Durch diese Zusammenarbeit bietet die Gemeinde psychologische Unterstützung, Schulungskurse, Kunstwerkstätten und Sportaktivitäten mit dem Ziel jedem Kind und Jugendlichen eine Umgebung zu gewährleisten, in der sie in Sicherheit und Autonomie aufwachsen können.
„In engen Kontakt mit den Jugendlichen zu arbeiten, bedeutet nicht nur ihnen zuzuhören, sondern auch gemeinsam mit ihnen Wege des Wachstums und der aktiven Beteiligung zu beschreiten“, so der Stadtrat. „Unser Ziel ist es, sicherzustellen, dass alle Kinder und Jugendlichen in unserer Stadt Zugang zu Möglichkeiten haben, die ihnen helfen, sich auszudrücken und sich als Teil einer Gemeinschaft zu fühlen, die sie unterstützt.“
Die Kinder- und Jugendanwältin Daniela Höller unterstützt dieses Anliegen und betont: „In den 35 Jahren seit der Verabschiedung der UN-Kinderrechtskonvention wurden zwar beträchtliche Fortschritte erzielt, dennoch gibt es sowohl auf globaler als auch auf lokaler Ebene noch Raum für Verbesserungen.“ Daher werde künftig eine noch engere Zusammenarbeit zwischen der Kinder- und Jugendanwaltschaft von Südtirol und der Gemeinde Bozen erfolgen.