Beschreibung
Ein langer Protestzug von Tausenden von Arbeitenden ist heute Vormittag durch die Straßen von Bozen gezogen, um seine Unterstützung für das Stahlwerk, einem großen Industriebetrieb in der Landeshauptstadt, zum Ausdruck zu bringen. Von der Industriezone kommend waren die Demonstranten bis zum Rathausplatz marschiert, wo Bürgermeister Claudio Corrarati eine Delegation empfangen hat. Der Bürgermeister betonte seine Verbundenheit mit den Arbeitenden und ihren Familien und sagte, dass die Entwicklungen rund um das Stahlwerk nicht nur die Wirtschaft von Bozen betreffen, sondern die ganze Stadt. „Die Stahlwerke sind ein gutes Beispiel dafür, dass dieses Land auf den Werten wie der Arbeit aufgebaut worden ist, und diese Werte gilt es zu schützen und zu verteidigen. Denn Arbeit verleiht dem Menschen Würde und sie macht eine Gemeinschaft stark.“ sagte Corrarati. „Ein Betrieb wie das Stahlwerk hat die Wirtschaft von Bozen geprägt und muss daher auch eine Zukunft haben. In unserer Stadt leben Hunderte Familien vom Stahlwerk. Daher wollte ich heute auch hier sein, und ich werde mich dafür einsetzen, dass dieser Produktionsbetrieb in Bozen erhalten bleibt, denn er ist ein wichtiger Arbeitgeber.“
Der Bürgermeister sagte weiter, dass die Industrie auch künftig eine wichtige Rolle in der Wirtschaft von Bozen spielen wird, denn sie bringt Innovation und Arbeitsplätze. „Heute ist ein wichtiger, historischer Tag. Noch nie war ein so großer Protestzug durch die Stadt gezogen. Die Angst die Arbeit zu verlieren ist überall spürbar. Aber das darf nicht geschehen: Die Stadtregierung muss aktiv werden und Lösungsvorschläge ausarbeiten. Ich hoffe, dass diejenigen, die über die Stahlwerke entscheiden werden, die Zeichen von heute verstanden haben, denn hier stehen Tausende von Menschen, die um ihre Zukunft und ihre Arbeit kämpfen.“ (mp/mm)