Grundstein für neues Schulgebäude gelegt

An der Grundsteinlegung in der Baristraße nahmen neben den Verantwortlichen der Stadt Bozen auch Vertreter des Landes teil
Veröffentlichungsdatum:

11.02.2025

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Beschreibung

Bürgermeister Renzo Caramaschi und Vizebürgermeister Stephan Konder legten heute gemeinsam mit Schulstadträtin Johanna Ramoser und Bildungslandesrat Marco Galateo symbolisch den Grundstein für den Bau des neuen Schulgebäudes in der Baristraße.

Anfang dieses Jahres wurde auf der provisorischen Grünfläche zwischen der Baristraße und der Alessandriastraße mit den Arbeiten für den Bau einer neuen Grund- und Mittelschule begonnen. Die neue mehrsprachige Schule ist eines der wichtigsten Bauvorhaben der Stadt für die kommenden Jahre. Die Schule erfüllt modernste Standards und ist nicht nur ästhetisch hochwertig, sondern auch von außerordentlicher funktionaler Qualität. Das Gebäude beherbergt eine deutsche und eine italienische Grund- und Mittelschule. Im letzten Stock befindet sich eine großzügige Schulmensa. Große Fensterfronten sorgen für viel Helligkeit und geben den Blick auf den umliegenden Park frei. Die neue Schule verfügt über eine Turnhalle, die außerhalb der Unterrichtszeiten den Sportvereinen zur Verfügung steht, sowie über eine Aula Magna, die bei Bedarf ebenfalls für außerschulische Veranstaltungen genutzt werden kann.

Für die Arbeiten ist eine Bauzeit von rund zweieinhalb Jahren (715 Tage) veranschlagt. Die neue Schule soll mit Beginn des Schuljahres 2027 - 2028 bezogen werden.

„Mit dieser Schule“, so Bürgermeister Caramaschi, “wird neues Leben in das Viertel einziehen und darüber hinaus eine neue Kultur- und Sportstätte entstehen. Dieses Schulgebäude ist in seinem Aufbau gut durchdacht und wir mit Sicherheit zu einem weiteren Aushängeschild in diesem Viertel. Wir wünschen uns, dass die Kinder und Jugendlichen dieses Gebäude als Lernort, als Sporteinrichtung und musikalischer Begegnungsort annehmen und ihre Zeit vor Ort konstruktiv und intelligent nutzen. Ich bin wirklich sehr stolz darauf, dass ich meine Zeit als Bürgermeister dieser Stadt mit der symbolischen Grundsteinlegung für dieses neue Schulgebäude beschließen kann.“

Bildungslandesrat Marco Galateo betonte: „Diese Grundsteinlegung für den Bau der neuen Grund- und Mittelschule ist ein wichtiger Moment für die Familien und die gesamte Stadtgemeinschaft. Diese Schule ist nicht nur ein Ort der Wissensvermittlung. Sie ist ein Ort der Lebens- und Persönlichkeitsbildung, ein Ort, an dem sich die Schülerinnen und Schüler wohlfühlen sollen, an dem sie etwas fürs Leben lernen und Freundschaften pflegen. Und sie soll zu einem Treffpunkt für die Menschen aus dem Viertel werden. Bildung ist das Fundament einer Gesellschaft. Es liegt an uns, geeignete, sichere und innovative Lernumgebung für die zukünftigen Generationen zu schaffen. Diese neue Schule ist ein konkretes Beispiel für unser Engagement. Wir wollen den jungen Generationen hochwertige Bildung in einer angenehmen Lernumgebung bieten. Allen, die diesen Ort besuchen – den Schülerinnen und Schülern, den Lehrkräften und auch den Familien - wünsche ich, dass sie diese Schule als einen Ort des Wissens, der Weiterentwicklung und der Chancen wahrnehmen.“

Bozens Vizebürgermeister Stephan Konder und Schulstadträtin Johanna Ramoser betonten, dass das neue Schulgebäude in der Baristraße eine Bereicherung für das gesamte Viertel sein und allen, die in der näheren Umgebung wohnen, zugutekommen werde. Sie bedankten sich bei allen, die auf politischer, fachlicher, schulischer und verwaltungstechnischer Ebene ihren Anteil daran haben, dass dieses Schulprojekt auf den Weg gebracht wurde und nun endlich umgesetzt werden kann.

Die neue Schule bietet Platz für 10 Grund- und 6 Mittelschulklassen, die sich auf eine deutsche und eine italienische Sektion aufteilen. Insgesamt fasst das Gebäude 400 Schülerinnen und Schüler (Grundschule: 250, Mittelschule 150). Zusätzlich zu den 16 Klassenzimmern gibt es 3 Laborräume und 2 Klassenräume für Schülerinnen und Schüler mit besonderen Bedürfnissen.

Die neue Schule in der Baristraße ist eine „Parkschule“, da das Gebäude - ein kompakter, aber leichter Quader - inmitten einer großen Grünfläche liegt. Der Eingangsbereich befindet sich an der Alessandriastraße. Im Südosten befindet sich der Pausenhof für die Grundschule, im Nordwesten jener für die Mittelschule. Ebenfalls im nördlichen Bereich gibt es einen Sportplatz mit verschiedenen Geräten, der von der Grund- wie auch von der Mittelschule genutzt werden kann. Die Schule wird als kompakter Baukörper errichtet, in dem es Platz gibt für große und kleine Lerngruppen, aber auch für flexible Nutzungsformen, für Ruhebereiche für das individuelle Lernen.

Die Klassenzimmer sind an den Längsseiten des Gebäudes rund um einen großen zentralen Raum, dem pädagogischen Herzstück der Schule, angeordnet. Die klassische Unterscheidung zwischen Verbindungswegen und Unterrichtsbereichen wird vollständig aufgehoben. Das Gebäude fördert die flexible Nutzung der Lernorte und -bereiche, die durch Möbel und Stellwände nach Belieben unterteilt und zusammengefügt werden können. Die Klassenzimmer sind über Terrassen, die das gesamte Gebäude umschließen, mit der Umgebung verbunden. Der zentrale Raum soll hingegen Begegnung und Austausch fördern.

Im Erdgeschoss des Gebäudes befinden sich die Aula Magna mit 194 Sitzplätzen und der Musiksaal. Sie bilden eine Einheit und können auch für außerschulische Veranstaltungen genutzt werden.

Die Turnhalle befindet sich hingegen im Tiefparterre. Sie eignet sich für Volleyball- und Basketball-Spiele bis zur Kategorie A2 der Frauen. Die Tribüne umfasst 66 Sitzplätze, die auf einer Ebene angeordnet sind, und bis zu 130 Stehplätze.

Die Schulmensa befindet sich im letzten Stock des Gebäudes. Sie verfügt über einen Speisesaal für 230 Mensagäste, eine Küche und über diverse Nebenräume. Die Entscheidung, die Schulmensa im obersten Stockwerk anzusiedeln, ist dem Anliegen geschuldet, dass die Schülerinnen und Schüler diesen wichtigen Moment des Tages in einer hellen und angenehmen Umgebung verbringen sollen. Der Speisesaal verfügt über eine große Fensterfront, von der aus man auf die darunterliegende Baumallee blickt, und über zwei große Terrassen, auf denen die Schülerinnen und Schüler in den warmen Monaten essen, die Mittagspause verbringen oder entspannen können.

Die Baukosten belaufen sich auf insgesamt 28,8 Mio. Euro. Davon werden knapp 26 Mio. mit Mitteln aus dem Landeshaushalt gedeckt.

An der Grundsteinlegung nahmen heute auch die verantwortlichen Fach- und Führungskräfte von Stadt und Landesverwaltung, die Planungsbeauftragten und Verantwortliche der Baufirma sowie Schulführungskräfte und die Landesschuldirektoren teil.

Technischer Bericht in der Anlage

Bilder

Ultimo aggiornamento

Letzte Änderung: 19.08.2025 17:10

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