Feierliche Übergabe der neuen öffentlichen Infrastrukturen auf dem Areal zwischen der Südtiroler Straße, der Perathonerstraße, der Bahnhofsallee und der Garibaldistraße

Die Neugestaltung des Berloffaparks und der angrenzenden Bereiche gehört zum Projekt für die Umgestaltung dieses Stadtbereiches, der für die Stadt von strategischer Bedeutung ist
Veröffentlichungsdatum:

14.10.2025

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Beschreibung

Heute Nachmittag fand im Berloffapark die offizielle Übergabe der neuen öffentlichen Infrastrukturen statt, die im städtischen Wiedergewinnungsplan auf dem Areal zwischen der Südtiroler Straße, der Perathonerstraße, der Bahnhofsallee und der Garibaldistraße vorgesehen sind. Nach den Grußworten der Vertreterinnen und Vertreter der Stadt Bozen und des Landes wurde das Band durchschnitten und der Berloffapark feierlich an die Bevölkerung übergeben. Anschließend fand eine Führung durch die neu gestalteten Bereiche statt.

Die Neugestaltung des Berloffaparks und der angrenzenden Bereiche gehört zum Projekt für die Umgestaltung dieses Stadtbereiches, der für die Stadt von strategischer Bedeutung ist. Er ist außerdem ein Stadtbereich mit einer hohen Frequenz an Personen und Verkehr, daher war eines der Ziele der Neugestaltung seine qualitative Aufwertung mit einer Verbesserung der Mobilität und der Lebensqualität.

“Wir übergeben heute der Bevölkerung diesen neu gestalteten Bereich, der das Gesicht der Altstadt nachhaltig verändern wird.“ sagte Bürgermeister Claudio Corrarati. „Dieses Areal ist das Aushängeschild unserer Stadt, für unsere Gäste und für alle, die hier leben und arbeiten. Durch die Neugestaltung konnten die Erreichbarkeit, die Sicherheit und die Qualität des öffentlichen Raumes verbessert werden, und dieser Bereich präsentiert sich nun freundlicher, geordneter und nachhaltiger. Die Gestaltung, wie wir sie heute sehen, ist das Ergebnis jahrelanger Arbeit, bei der die öffentliche Verwaltung und die Unternehmen eng zusammengearbeitet haben, um gemeinsam die Vision für das Bozen von morgen zu verwirklichen.“

Eine strategische Neugestaltung für die Stadt

Der Plan für die städtebauliche Umgestaltung (PSU) für das Areal zwischen der Südtiroler Straße, der Perathonerstraße, der Bahnhofsallee und der Garibaldistraße wurde im Sinne von Art. 55/quinquies des L.G. nr. 13/1997 i.g.F. ausgearbeitet. Mit Beschluss vom 25. Juni 2014 hat der Stadtrat das Verwaltungsverfahren in die Wege geleitet, das zur Unterzeichnung des Rahmenabkommens zwischen der Stadtgemeinde Bozen, der Autonomen Provinz Bozen und dem privaten Bauträger, der den Zuschlag erhalten hat (der damaligen Gruppe KHB), geführt hat. Das Rahmenabkommen wurde dann von der Landesregierung mit Beschluss Nr. 435 vom 26. April 2016 und vom außerordentlichen Kommissar der Stadt Bozen mit Beschluss Nr. 28 vom 20. April 2016 ratifiziert. Damit konnte der PSU in den Bauleitplan eingetragen und die Vermögensgüter im Rahmen eines öffentlichen Verfahrens abgetreten werden.

Die neuen öffentlichen Infrastrukturen

Zwischen 2016 und 2018 hat der Bauträger die Ausführungsprojekte für folgende Bauvorhaben eingereicht:

· Neuer Busbahnhof in der Rittner Straße

· Untertunnelung der Südtiroler Straße und Gestaltung der Oberflächen in der Südtiroler Straße

· Fußgänger- und Fahrradunterführung bei der Loretobrücke

· Neugestaltung der Flächen in der Garibaldistraße, am Bahnhofsplatz und in der Rittner Straße

· Neugestaltung des Parks in der Bahnhofsallee.

Im Sinne von Art. 12 des Rahmenabkommens wurde dem Bauträger ein ausgleichendes Entgelt in Höhe von 27.283.013,77 Euro zzgl. MwSt. zuerkannt. Die Baukosten für den neuen Busbahnhof in Höhe von 3.331.802,27 Euro wurden der Stadt Bozen vom Land Südtirol zurückerstattet. Die Preise blieben unverändert.

Das Präsidium des Ministerrates in Rom hat der Stadtgemeinde Bozen einen Beitrag von 18 Mio. Euro für die großen Infrastrukturprojekte zugesprochen, und zwar für den Bau des unterirdischen Tunnels in der Südtiroler Straße, für die Neugestaltung der Garibaldistraße, des Bahnhofsplatzes und der Rittner Straße und für die Errichtung der Unterführung bei der Loretobrücke. Bisher wurden ca. 15 Mio. Euro ausbezahlt.

Eine lange Bauzeit

Das erste Bauvorhaben, das fertiggestellt worden ist, war der neue Busbahnhof in der Rittner Straße. Er wurde 2018 in Betrieb genommen. Ein Jahr später wurden in der Südtiroler Straße die vorbereitenden Arbeiten für die Verlegung von unterirdischen Versorgungsschächten durchgeführt, die für den unterirdischen Tunnel notwendig sind. Bei diesen Arbeiten wurde 2019 eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt. Während der Bauarbeiten, die insgesamt fünf Jahre gedauert haben, wurden noch drei weitere Fliegerbomben entdeckt und entschärft.

Mit den Arbeiten am unterirdischen Tunnel in der Südtiroler Straße wurde 2020 begonnen. Sie konnten erst 2025 abgeschlossen werden, da unvorhergesehene Ereignisse den Baufortschritt immer wieder eingebremst haben (die Coronapandemie, Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg und die Entsorgung von asbestverseuchter Erde). Der unterirdische Tunnel wurde im September 2025 eröffnet. Er ist die Zufahrt zu den Tiefgaragen am Waltherplatz und unter dem neu errichteten Gebäudekomplex in der Südtiroler Straße.

2021 wurde mit den Arbeiten an der Unterführung für Fußgänger und Fahrradfahrer bei der Loretobrücke begonnen. Die Unterführung kann seit dem Frühjahr 2025 benutzt werden. Damit ist der Fahrradweg entlang des Eisacks nun ohne gefährliche Kreuzungsbereiche und kann durchwegs befahren werden.

Vor einem Jahr, 2024, haben die Arbeiten für die Neugestaltung des Berloffaparks, des Bahnhofsplatzes und der Garibaldistraße begonnen. Die Arbeiten am Park werden im November 2025 abgeschlossen, die Arbeiten am Bahnhofsplatz und in der Garibaldistraße dauern hingegen noch einige Monate und werden im März 2026 fertiggestellt. (mp/mm)

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Letzter Veröffentlichungstag

14.10.2027

Ultimo aggiornamento

Letzte Änderung: 05.11.2025 11:28

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